Donnerstag, 24.05.2012
23.12.2008
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Prognose

Experte rechnet mit 2,8 Millionen Neuzulassungen

Angesichts der verschärften Wirtschaftskrise geht der Autoexperte Willi Diez 2009 von einem Zulassungsvolumen von 2,8 Millionen Einheiten in Deutschland aus. Das wäre der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung, schreibt der Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule Nürtingen-Geislingen im "IFA Konjunktur Monitor Herbst/Winter 2008". Neben den wieder zunehmenden Arbeitslosenzahlen würden sich vor allem die steigenden Finanzierungskosten negativ auf die Marktentwicklung auswirken. Mit seiner neuen Zulassungsprognose liegt Diez noch unter den Erwartungen von BDW Automotive und dem CAR-Institut (wir berichteten). Die Folgen bekommen im nächsten Jahr auch die Autohäuser deutlich zu spüren. Laut Diez wird die Zahl der wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Händler von derzeit 9.500 auf 8.000 sinken. Gleichzeitig werde auch die Beschäftigtenzahl im Kfz-Gewerbe von 455.000 in diesem Jahr auf 440.000 Mitarbeiter zurückgehen, hieß es. Für den Weltautomobilmarkt prognostiziert der IFA-Leiter 2009 ein Minus von fünf Prozent auf 50,4 Millionen Einheiten. Am stärksten betroffen seien Nordamerika (minus elf Prozent auf zwölf Millionen Autos) sowie Westeuropa mit einer Reduktion von knapp neun Prozent auf 12,5 Millionen Stück. Die asiatischen Märkte würden dagegen leicht um 0,7 Prozent auf 14,10 Millionen Einheiten zulegen.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: "Exportweltmeister" dankt ab – Weltweiter Aufschwung ab 2010/11

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

24. Dezember 2008 09:00
Kein Professor meint:
Wenn man das ganze Jahr über Prognosen abgibt, die total in die falsche Richtung am Markt vorbei gehen und erst dann mit seinen Prognosen in die andere Richtung schwenkt, nachdem auch das Putzliesl im Autohaus begriffen hat, wo es wirklich hingeht, muß man sich doch eigentlich fragen, ob das noch gesund ist!? Ich glaube, ich hatte es schon mal erwähnt: Wahrscheinlich bekommt der ein oder andere für seinen geistigen - wir sagen hier bei uns "Dünnschiss" - so viel Kohle, dass er sich dafür nicht zu blöde vorkommt. Alles, was dank dieser "höchstschlauen" Sprüche passiert ist, dass jemand, der überhaupt nichts vom Geschäft versteht - wie z. B. Verbraucher und Banken - nun komplett verunsichert sind und alle Hähne zudrehen! Frohe Weihnacht!

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