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Diez: Konsolidierung im Handel beschleunigt sich.
Prognose
Experte rechnet mit 2,8 Millionen Neuzulassungen
Angesichts der verschärften Wirtschaftskrise geht der Autoexperte Willi Diez 2009 von einem Zulassungsvolumen von 2,8 Millionen Einheiten in Deutschland aus. Das wäre der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung, schreibt der Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule Nürtingen-Geislingen im "IFA Konjunktur Monitor Herbst/Winter 2008". Neben den wieder zunehmenden Arbeitslosenzahlen würden sich vor allem die steigenden Finanzierungskosten negativ auf die Marktentwicklung auswirken. Mit seiner neuen Zulassungsprognose liegt Diez noch unter den Erwartungen von BDW Automotive und dem CAR-Institut (wir berichteten). Die Folgen bekommen im nächsten Jahr auch die Autohäuser deutlich zu spüren. Laut Diez wird die Zahl der wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Händler von derzeit 9.500 auf 8.000 sinken. Gleichzeitig werde auch die Beschäftigtenzahl im Kfz-Gewerbe von 455.000 in diesem Jahr auf 440.000 Mitarbeiter zurückgehen, hieß es. Für den Weltautomobilmarkt prognostiziert der IFA-Leiter 2009 ein Minus von fünf Prozent auf 50,4 Millionen Einheiten. Am stärksten betroffen seien Nordamerika (minus elf Prozent auf zwölf Millionen Autos) sowie Westeuropa mit einer Reduktion von knapp neun Prozent auf 12,5 Millionen Stück. Die asiatischen Märkte würden dagegen leicht um 0,7 Prozent auf 14,10 Millionen Einheiten zulegen.
// Lesen Sie weiter auf Seite 2: "Exportweltmeister" dankt ab – Weltweiter Aufschwung ab 2010/11
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