Donnerstag, 24.05.2012
18.01.2010
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Frage der Woche

Faires Rabattniveau?

Aktuelle Ergebnisse der neuen AUTOHAUS-Endkundenumfrage Autokäuferpuls zeigen, dass sich im Autohandel anstelle einer Erfolgsspirale eine Rabattspirale entwickelt hat. 61 Prozent der Kunden gaben an, dass sie einen anderen Händler der gleichen Marke aufsuchen würden, wenn sie den erwarteten Preisnachlass nicht erhalten. Dies ist umso bedeutsamer für den Handel, da die Käufer im Durchschnitt mittlerweile einen Rabatt von 16,7 Prozent als "fair" ansehen. So halten 26,8 Prozent der Kunden einen Rabatt von elf bis 15 Prozent für angemessen, 25 Prozent sogar einen Nachlass von 16 bis 20 Prozent. 22,9 Prozent der Verbraucher erwarten immerhin einen Abschlag von sechs bis zehn Prozent. Stolze 8,9 Prozent der Autokäufer finden sogar 21 bis 25 Prozent Rabatt seien fair. 26 bis 30 Prozent Nachlass halten noch 5,4 Prozent der Kunden für angemessen, über 30 Prozent noch 2,8 Prozent der Umfrageteilnehmer. Nur 5,9 Prozent der Verbraucher geben sich mit bis zu fünf Prozent Rabatt zufrieden. AUTOHAUS Online wollte wissen, wie weit das Gerechtigkeitsgefühl der Käufer von dem der Brancheninsider entfernt ist und fragte seine Leser in der vergangenen Woche daher ebenfalls: Welches Rabattniveau sehen Sie beim Autokauf als "fair" an? Eine eindeutige Mehrheit von 54 Prozent hält demnach sechs bis zehn Prozent Nachlass für angemessen. Elf bis 15 Prozent Abschlag ziehen 21 Prozent der User in Betracht, bis zu fünf Prozent Rabatt ist für zehn Prozent in Ordnung. 16 bis 20 Prozent Nachlass fanden nur noch sechs Prozent der Leser fair, 21 bis 25 Prozent zwei Prozent und 26 bis 30 Prozent lediglich ein Prozent der Umfrageteilnehmer. Über 30 Prozent ist laut vier Prozent der AUTOHAUS Online-User angebracht. Mit über 4.234 abgegebenen Stimmen mobilisierte die "Frage der Woche" den zweitgrößten Teilnehmerkreis in ihrer Geschichte. Die bisher meisten Votes (6.412) gab es am 21. September 2009 bei der Frage "Welche Auto-Neuheit wird der IAA-Star 2009?" (AH) Weitere Ergebnisse zum ersten AUTOHAUS Autokäuferpuls lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von AUTOHAUS, die am 18. Januar erschienen ist. Ein kostenloses Probeexemplar der Studie gibt es unter www.autohaus.de/1000Meinungen.

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

20. Januar 2010 09:10
K. Wrobel meint:
In meinen Augen wird die Rabattschleuderei durch die Hersteller solange ausgelobt, solange diese immer nur an sich sprich ihre Werksauslastungen & gepuschten Marktanteile denken getreu dem Mot lass die Händlerschaft sich zerfleischen, solange es uns gut geht ODER "Jedem das Seine & mir das Meiste"!!! Macht der eine Dicht, kommt ein Neuer!!!!!! Der Fisch beginn bekanntlich am Kopf an zu stinken & es stinkt gewaltig !!!
Was würde denn passieren wenn ein Hersteller seine Produktion auf das REALISTISCHE Maß zurückfährt???? Die Lieferzeiten würden sich verlängern, der Käufer wird dies nicht akzeptieren & wer kauft schon ein Auto welches in der Zulassungsstatistik NICHT ;-) wirklich auftaucht?!
Wir befinden uns in einem Kreis, welchen wir auch niemals verlassen werden, außer das dieser immer kleiner wird und wir bald keinen Platz mehr zum drehen haben werden! KURZ; aus der "Krise" haben Konzerne nicht wirklich etwas gelernt. Der RICHTIGE große Knall ist nur um weitere X Jahre / Monate verschoben worden!!!
Es macht keinen Spaß mehr!


19. Januar 2010 17:49
K. Schuler meint:
Folgende Anekdote gerade live erlebt:
Vor mir an der Supermarktkasse legt eine Kundin zwei Salatköpfe und zwei Tüten Nudeln aufs Band: "Die Nudeln sind ja diese Woche im Angebot!?!"
Antwortet die Kassiererin: "Das Angebotsblatt gilt erst ab Donnerstag!"
Kundin: "Dann lasse ich die Nudeln hier!" und bezahlt ihren Salat.

Ich spreche Sie beim Bezahlen an: "Meinen Sie nicht, dass die Spritkosten höher sind als die Ersparnis bei den Nudeln, wenn Sie sich am Donnerstag noch einmal ins Auto setzen und dann die Nudeln kaufen?" Darauf ernte ich einen leeren, ungläubigen Blick und die Kundin entschwindet aus dem Laden. Die Kassiererin denkt nach, dann lächelt sie verschmitzt...


19. Januar 2010 16:22
A. Aslau meint:
@R.Kannengiesser
Genauso sieht es (leider) aus - überall.
Aber es gibt eben immer die "besseren" - die hatte ich auch bei meiner damaligen VW-Verkäuferausbildung vor langer, langer Zeit dabei.

Die hatten angeblich schon die ersten drei Audi V8 verkauft, wo ich nach zwei Monaten in der Branche gerade einmal fünf Gebrauchte vorweisen konnte.
Nach nicht genau gesicherten Erkenntnissen sind von rund 45 - 50 Leuten in zwei Ausbildungsklassen noch 10% im Geschäft.

Die tollen V8-Verkäufer waren aber die ersten, die gegangen sind/wurden.

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