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Bonus-Streit
Fiat-Händlerverband zieht Klage zurück
Der Verband der Fiat Konzern-Händler und -Servicebetriebe Deutschland hat sich im seit langem schwelenden Streit um das Bonussystem des Kleinwagens 500 mit dem Importeur außergerichtlich geeinigt. Nach einem "Verhandlungsmarathon" sei eine einvernehmliche Lösung zwischen beiden Parteien getroffen worden, heißt es in einem Mitglieder-Rundschreiben, das AUTOHAUS Online vorliegt. Die vor dem Landgericht Frankfurt anhängige Klage werde daher zurückgenommen. Die Lösung beinhaltet dem Schreiben zufolge eine Hochrechnung der im Zeitraum Januar bis Juli 2008 durch die Händler zugelassenen Fiat 500 auf das Gesamtjahr. Die sich dabei ergebenen zusätzlichen Einheiten würden zum vereinbarten Verkaufsziel hinzugerechnet. Auf dieser Basis werde am Ende des Kalenderjahres eine finale Abrechnung des Volumenbonus vorgenommen. Der Händlerverband hatte Mitte Februar dieses Jahres Klage gegen die Fiat Group Automobiles Germany AG eingereicht (wir berichteten). Nach Ansicht der Partnerbetriebe war der Importeur nicht berechtigt, beim Fiat 500 andere Margen- bzw. Boni zugrunde zu legen als bei jedem anderen Vertragsfahrzeug. Offen ist dagegen nach wie vor das Streitthema Ersatzteile. Hier klagen die Händler vor dem Landgericht Frankfurt auf die Unterlassung der Vertragsklausel, wonach der am Tag der Lieferung gültige Preis maßgeblich ist. Sie sind der Auffassung, dass für einen Kaufvertrag nur der Zeitpunkt der Bestellung und dessen Annahme und nicht der Zeitpunkt der Lieferung entscheidend sein kann. (rp)
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(Foto: Fiat)
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