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Für Fiat-Chef Sergio Marchionne ist Saab eine interessante Gelegenheit.
Übernahme
Fiat wirft auch ein Auge auf Saab
Der italienische Fiat-Konzern ist neben einem Einstieg bei Opel auch an dem zum Verkauf stehenden schwedischen Hersteller Saab interessiert. Saab sei eine interessante Gelegenheit, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne am Mittwoch der Wirtschaftsagentur Bloomberg. Saab gehört wie Opel zum existenzbedrohten US-Konzern General Motors (GM). Fiat will mit dem GM-Europageschäft rund um Opel sowie dem amerikanischen Autobauer Chrysler einen der größten Hersteller der Welt bilden. Marchionne habe ausgeschlossen, bei der Schaffung der Dreier-Allianz Bargeld zu investieren, so Bloomberg. Zugleich zeigte der Fiat-Chef Interesse an einer Partnerschaft mit General Motors in Lateinamerika. Für seinen geplanten Einstieg bei Opel bietet Fiat GM einem Medienbericht zufolge eine Beteiligung an. Im Tausch für die Geschäfte von GM in Europa und Lateinamerika sei Fiat bereit, bis zu zehn Prozent an der künftigen Autosparte Fiat Auto abzugeben, berichtete die "New York Times" am Donnerstag. GM wolle allerdings mindestens 30 Prozent haben. Beide Seiten lägen in den Verhandlungen weit auseinander, so die Zeitung unter Berufung auf zwei Insider. Der US-Konzern war bis 2005 schon einmal an Fiat beteiligt. Statt einer zunächst diskutierten Komplettübernahme kaufte sich GM aber mit einer Milliardensumme letztlich aus der für beide unbefriedigenden Allianz wieder frei. Marchionne auf den Spuren von Ghosn Marchionne kündigte in dem Interview zudem an, er werde den Plänen zufolge künftig auch Chrysler-Chef sein. Nach Milliardenverlusten steckt Chrysler derzeit in einem Insolvenzverfahren. Zur Rettung soll sich Fiat mit zunächst 20 bis 35 Prozent beteiligen, später ist auch eine Mehrheit möglich. (dpa)
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(Foto: Fiat)
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