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Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt es sich offenbar mit dem Fisker Karma, laut Hersteller die "Zukunft des Autofahrens".
IAA-Debüt
Fisker verspricht Fahrspaß ohne Reue
Kurz vor der IAA hat der US-amerikanische Elektroautobauer Fisker weitere Details zu seinem Debütmodell Karma veröffentlicht. Der viertürige Sportwagen mit Plug-in-Hybridmotor soll im Jahre 2010 in die Produktion gehen. Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt laut Hersteller über eine Reichweite von 80 km, die sich durch den Einsatz des benzinbetriebenen Motors/Generators auf über 480 km erweitern lässt. Als Verbrauchs- bzw. CO2-Wert gibt Fisker "schätzungsweise" 83g/km und 3,5 Liter an. Die Angaben beruhen offenbar auf Berechnungen der Society of Automotive Engineers (SAE), deren Methodik aus der Mitteilung des Herstellers nicht hervorgeht. Die Betriebskosten des Karmas liegen laut der SAE-Berechnung im rein elektrischen Modus bei 0,02 Euro/km. "Doch werden die Kosten im Jahresdurchschnitt und im wirklichkeitsnäheren Elektro-Benzin-Mischbetrieb wohl eher bei 0,05 Euro/km liegen", räumt Fisker in seiner IAA-Ankündigung selbst ein. "Der Fisker Karma stellt die Zukunft des Autofahrens dar", erklärte der dänische Chef des Unternehmens, Henrik Fisker. "Er beweist, dass man umweltfreundliche Autos fahren kann, ohne den Fahrspaß aufgeben zu müssen." Als Beleg führt er die Leistungsdaten an: 403 PS, Beschleunigung auf 100 km/h in sechs Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h. Für Ende 2011 ist zudem eine Cabrio-Version des Karma mit Hardtop angekündigt. (ng)
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(Foto: Fisker)
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