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Zwei Firmensignets wird der Elektro-Lieferwagen von Ford tragen: Das blaue Oval und das Logo des Batterielieferanten Azure.
C-Max
Ford baut Hybrid-Autos für europäischen Markt
Der US-Autobauer Ford wird im spanischen Valencia seine ersten Hybrid-Autos für den europäischen Markt bauen. Das teilte die Ford-Europazentrale am Montag in Köln mit. Die neue Generation des Kompaktvans C-Max werde 2013 in zwei Versionen - als Vollhybrid und als Plug-In Hybrid - in Europa ausgeliefert. In den nächsten drei Jahren werde das Unternehmen mehr als 300 Millionen Euro in die C-Max-Produktion investieren, die Hybrid-Technologie mache etwa ein Zehntel der Kosten aus.
Hybrid-Fahrzeuge verfügen über eine Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor. Vollhybrid-Autos können begrenzt nur mit dem Elektromotor fahren, die Batterie wird über den Motor aufgeladen. Bei Plug-In Hybriden kann die Batterie auch an einer Steckdose aufgeladen werden.
2011 will Ford sein erstes Elektrofahrzeug, den Kleintransporter Transit Connect Electric, auf den deutschen Markt bringen (wir berichteten). Der Lieferwagen Transit Connect Electric wird mit Batterien des US-Unternehmens Azure Dynamics ausgestattet und wird die Firmensignets beider beteiligten Unternehmen tragen. Ein entsprechendes Abkommen ist nun unterzeichnet worden. Die Reichweite des Nutzfahrzeugs soll 130 Kilometer pro Akkuladung betragen, aufgefüllt werden die Stromreserven in sechs bis acht Stunden an einer haushaltsüblichen Steckdose.
2012 folgt mit dem Ford Focus Electric der erste Pkw mit dem alternativen Antrieb, im Jahr darauf soll die in den USA bereits seit längerem offerierte Hybridtechnik mit einer Kombination aus Otto- und Elektromotor über den großen Teich kommen und gleich in zwei neuen Modellen eingesetzt werden. (dpa/mid/hh)
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(Foto: Ford)
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