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Ford Deutschland-Chef Mattes: "Produktimpulse machen optimistisch."
Ausblick
Ford erwartet schwachen Markt in Europa
Mit neuen Modellen will Ford den schwierigen Bedingungen durch die Euro-Staatsschuldenkrise in Europa trotzen. Der Hersteller wird im Laufe des Jahres unter anderem einen neuen Mondeo vorstellen und zudem einen batterie-elektrischen Focus, einen neuen Transit und die nächste Generation des Cougar auf den Markt bringen, sagte der deutsche Ford-Chef Bernhard Mattes am Dienstag am Rande der Automesse in Detroit. "Das sind eine ganze Reihe von Produktimpulsen, die uns optimistisch machen, dass wir auch in einem schwierigen Marktumfeld eine gute Wettbewerbsposition haben." Eine konkrete Absatzprognose blieb Mattes schuldig.
Den europäischen Automarkt insgesamt schätzt der Manager in diesem Jahr schwach ein. Demnach wird der Absatz von 15,2 Millionen Autos 2011 auf 14 bis 15 Millionen Einheiten schrumpfen. Die Staatsschuldenkrise in Europa sei ein ernstes Thema. Er habe aber keine Zweifel, dass die Politik die Probleme lösen kann, betonte der Chef der Ford-Werke GmbH. "Das muss aber schnell geschehen, um wieder Stabilität in die europäische Wirtschaft zu bringen."
Im vergangenen Jahr konnte Ford seinen Marktanteil in Deutschland um 0,5 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent steigern und mit knapp 231.000 Autos 16,5 Prozent mehr verkaufen als im Vorjahr. "Damit sind wir die am stärksten wachsende Volumenmarke in Deutschland." In Europa habe sich Ford als Nummer zwei mit 8,3 Prozent gut behauptet. Da das Unternehmen traditionell in den krisengebeutelten Ländern Spanien, Italien und Portugal eine besonders starke Position habe, sei die Absatzentwicklung insgesamt positiv einzuschätzen.
In den deutschen Werken stellte der Hersteller in den letzten Monaten 700 Mitarbeiter ein. Damit sieht sich Ford nun gut aufgestellt, sagte Mattes. Die Kapazitäten seien gut ausgelastet, weiteren Anpassungsbedarf gebe es nicht. (dpa)
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(Foto: Ford)
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