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Ford konzentriert sich stärker aufs Kerngeschäft
Ford will ein Teilewerk in Sandusky (US-Bundesstaat Ohio) und die Lichtanlagen-Sparte der Automotive Components Holdings an die US-Firma Meridian Automotive Systems verkaufen. Dies hat Ford am Dienstag bekannt gegeben. Man habe eine entsprechende Grundsatzvereinbarung getroffen. In dem Werk werden Scheinwerfer, Rücklichter und andere Produkte produziert. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Voraussetzung sei ein neues wettbewerbsfähiges Tarifabkommen mit der amerikanischen Automobilarbeitergewerkschaft United Auto Workers (UAW). Die Tarifverhandlungen mit der UAW laufen im Sommer an. Die "Detroit News" berichtete am Mittwoch in ihrer Onlineausgabe, dass sich Ford bei den Gesprächen das ehrgeizige Ziel gesetzt habe, die Stundenlohn-Kosten um 30 Prozent zu kürzen, um Parität mit den in den USA operierenden Konkurrenten aus Fernost zu erreichen. Aktuell zahle Ford seinen Arbeitern 71 US-Dollar je Stunde für Lohn sowie Betriebsrenten und Krankenversicherung. Künftig sollen es 50 US-Dollar pro Stunde sein. (dpa)
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