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Ford kommt im Gegensatz zu GM und Chrysler bisher ohne Staatshilfe aus.
Medienbericht
Ford reduziert Tempo bei Volvo-Verkauf
Der US-Autobauer Ford tritt beim geplanten Verkauf seiner schwedischen Tochter Volvo laut einem Zeitungsbericht auf die Bremse. Ford wolle erst die Entscheidung des Konkurrenten General Motors (GM) über einen Investor bei der bisherigen deutschen Tochter Opel abwarten, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf einen Insider. Der zweitgrößte US-Autobauer Ford hoffe, später den bei Opel unterlegenen Bieter zu einem Angebot für Volvo bewegen zu können. Dadurch wolle der Konzern den Preis für Volvo hochtreiben, so die Zeitung. Bei Opel sind derzeit der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna und der Finanzinvestor RHJ International im Rennen. Ford-Chef Alan Mulally sagte unterdessen der Zeitung "Detroit News", bis zur nachhaltigen Rückkehr in die Gewinnzone an Bord bleiben zu wollen. Mulally wird im August 64 Jahre alt. Im Normalfall treten Ford-Chefs mit 65 Jahren zurück. Mulally rechnet bisher aber erst gegen Ende 2011 wieder mit nachhaltig schwarzen Zahlen. Er beabsichtige zu bleiben, sagte Mulally der Zeitung. "Solange ich etwas beitragen kann, ist es eine Ehre, Ford zu dienen." Im Gegensatz zu GM und Chrysler kommt Ford bisher ohne Staatshilfe aus. In den vergangenen drei Jahren fuhr aber auch Ford Verluste von zusammen 30 Milliarden Dollar ein. Im jüngsten Quartal gab es jedoch durch einen Sondereffekt überraschend einen Milliardengewinn. (dpa)
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(Foto: Volker Hartmann/ddp)
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