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Ford Chef Alan Mulally schließt einen Verkauf von Volvo nicht mehr aus.
Bericht
Ford schließt Volvo-Verkauf nicht länger aus
Der Autokonzern Ford schließt einem Pressebericht zufolge einen Verkauf seiner schwächelnden Tochter Volvo nicht mehr aus. Ford-Chef Alan Mulally habe Managern des Konzerns gesagt, dass er eventuell auch für Volvo einen Käufer suchen wolle, berichtete das "Wall Street Journal Europe" (Dienstag) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Offiziell hatte Ford bisher stets betont, Volvo stehe nicht zum Verkauf. Im April hatte Ford bereits die britischen Traditions-Töchter Jaguar und Land Rover an den indischen Tata-Konzern verkauft. Am Montag hat Volvo zudem angekündigt, die Produktion herunterzufahren und bis zu 700 Mitarbeiter zu entlassen. "Wir haben nicht den Luxus, Mitarbeiter zu haben, die nicht den ganzen Tag beschäftigt sind", sagte Volvo-Chef Fredrik Arp im Interview mit der Tageszeitung "Göteborg-Posten" (Montag). Im westschwedischen Werk Torslanda solle daher eine der drei Schichten gestrichen werden. Dadurch will das Unternehmen die Kosten in den Griff bekommen. In Torslanda werden vor allem große Volvo-Modelle gebaut, die sich zuletzt nur noch schleppend verkauften. Der streitbare US-Multimilliardär Kirk Kerkorian war erst vor kurzem beim Autobauer Ford eingestiegen. Anfang Mai hatte ein Top- Mitarbeiter Kerkorians in der Fachzeitschrift "Automotive News" gefordert, Ford solle seine schwedische Tochtermarke verkaufen. Volvo schreibt rote Zahlen. (dpa)
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(Foto: Ford)
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