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Der US-Autobauer Ford hat bei seinem Europa-Absatz im ersten Halbjahr 2010 leichte Einbußen hinnehmen müssen.
Halbjahresbilanz
Ford verkauft weniger Autos in Europa
Der US-Autobauer Ford hat bei seinem Europa-Absatz im ersten Halbjahr 2010 leichte Einbußen hinnehmen müssen. Wie Ford Europa am Dienstag in Köln mitteilte, wurden in den 19 europäischen Hauptmärkten 716.900 Autos verkauft; das sind 29.300 Fahrzeugen oder 3,9 Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten 2009. Der Marktanteil in Europa sank um 0,5 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent. Im Juni konnte Ford in Europa 142.500 neue Fahrzeuge absetzten, 11,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Besonders erfolgreich waren im ersten Halbjahr laut Mitteilung der neue Fiesta mit 237.300, der Focus mit 145.100 und der Transit mit 63.600 Einheiten. Der Fiesta sei damit weiterhin das meistverkaufte Auto der Marke in Europa, hieß es. Seit der Einführung seien vom aktuellen Modell 764.000 (weltweit 873.000) Einheiten verkauft worden.
Den größten Zuwachs verbuchte der Autobauer in Spanien, wo die Zulassungen im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2009 um 32,2 Prozent auf 57.500 Stück stiegen. Auch in Italien (plus 2,4 Prozent) und Frankreich (plus 0,1 Prozent) habe man mehr Fahrzeuge verkaufen können, hieß es. Großbritannien, der größte Markt für Ford in Europa, schrumpfte leicht um 0,4 Prozent auf 188.000 Zulassungen. In Deutschland, dem zweitwichtigsten Markt, konnte Ford im ersten Halbjahr lediglich 100.351 Autos absetzen, das waren 35,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. (se)
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(Foto: ddp / Steffi Loos)
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