Donnerstag, 24.05.2012
21.12.2009
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Mattes

Ford will Position 2010 festigen

Ford hat in Deutschland in diesem Jahr vor allem dank der Abwrackprämie den höchsten Absatz seit 1999 erzielt. Insgesamt würden 2009 mehr als 300.000 Fahrzeuge verkauft, 36 Prozent mehr als im Vorjahr, sagte der Chef der Ford-Werke GmbH, Bernhard Mattes, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Für 2010 erwartet er einen Rückgang, für eine genauere Prognose sei es noch zu früh. Er sieht das Unternehmen aber gut gerüstet: "Wir wollen unsere Position im deutschen Markt festigen – auf Basis einer insgesamt sicherlich rückläufigen Gesamtnachfrage." Besonders bei den Kleinwagen sei die Nachfrage stabil. Aber: "Wir werden – wie in der Vergangenheit auch – unsere Werke und Produktionskapazitäten der jeweiligen Nachfrage anpassen. Wir beabsichtigen nicht, Fahrzeuge auf Lager zu produzieren", betonte Mattes. Der Automarkt werde seiner Ansicht nach erst 2011 beginnen, sich nach und nach langsam zu erholen. Die Umweltprämie habe für die gesamte Wertschöpfungskette – Lieferanten, Händler, Hersteller – belebend gewirkt und die Geschäfte angekurbelt. Ford hat 2009 zudem neue Generationen der Kleinwagen Fiesta und Ka auf den Markt gebracht. Allein der in Köln gebaute Fiesta sei in Deutschland mehr als 100.000 Mal verkauft worden. Bei den Pkw habe Ford seinen Marktanteil im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent gesteigert und liege nun auf dem dritten Platz. Um diese Position zu halten, setze der Autobauer auf neue Produkte und sparsame Technologien. So würden die beiden Van-Modelle S-Max und Galaxy komplett überarbeitet (wir berichteten). "Sie bekommen den ersten Ecoboost-Motor der neuen Generation, das ist ein Zwei-Liter-Benzinmotor, der 203 PS leistet, und zwar bei 19 Prozent weniger Emissionen", sagte Mattes. Außerdem komme mit dem Ford Focus Econetic II ein Fahrzeug mit Start-Stopp-System auf den Markt.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Elektroantrieb frühestens in zehn Jahren marktreif

 
 
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