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Forschungspräsident tadelt deutsche Autobauer
Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Ernst Ludwig Winnacker, hat die deutsche Autoindustrie ermahnt, den Trend zu sparsamen Autos nicht zu verpassen. "Es gibt Autos auf der Welt, die die selbe Leistung bringen und nur die halbe Menge Benzin verbrauchen. Es macht mir große Sorgen, dass die deutschen Automobilhersteller diese Technik nicht liefern können", sagte Winnacker der "Financial Times Deutschland" (Montagsausgabe). Die beste verfügbare Technik, um Kraftstoff zu sparen, gebe es gegenwärtig in den Hybrid-Fahrzeugen mit einer Kombination aus Otto- und Elektromotor. "Hybrid-Autos haben derzeit nur bei den allerhöchsten Geschwindigkeiten einen Nachteil. Vielleicht werden sie deshalb in Deutschland nicht entwickelt und verkauft. Die logische Antwort wäre ein Tempolimit", sagte Winnacker. Das gebe es in den meisten Ländern der Welt ohnehin längst. Um Benzinspartechniken auch in Deutschland populär zu machen, forderte Winnacker deren gesetzliche Förderung. "Man sollte einfach die Gesetze von Kalifornien oder Japan übernehmen. Dort kaufen die Menschen benzinsparende Autos, weil es dafür Anreize gibt." (dpa)
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