Dienstag, 07.02.2012
12.03.2010
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Entwicklungszentrum Rüsselsheim

Franz fordert neue Opel-Ingenieure

Opel muss trotz des geplanten Stellenabbaus möglicherweise schon in naher Zukunft neue Ingenieure für sein Entwicklungszentrum in Rüsselsheim einstellen. "Wir müssen dramatisch viele Beschäftigte ersetzen, die in Altersteilzeit gehen", sagte der Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Verlagsgruppe Rhein-Main in Wiesbaden. Franz bezifferte den Bedarf auf 500 neue Mitarbeiter. Mit dem Unternehmen sei man sich weitgehend über die Verteilung der neuen Fahrzeuge auf die einzelnen Standorte bis 2015 einig, so der Gewerkschafter. An der Personalplanung werde gerade gearbeitet, die Kapazitäten würden in allen Werken heruntergefahren. Strittig bei der Neuausrichtung von Opel sind weiterhin die Schließung des Werkes im belgischen Antwerpen mit 2.600 Mitarbeitern und die Frage der Sicherheiten für Sanierungsbeiträge der Beschäftigten. Der Betriebsrat will das belgische Werk mit Hilfe eines Investors weiterführen, während Opel-Chef Nick Reilly bislang die Schließung favorisiert. Für Leistungen wie Lohnverzicht oder unbezahlte Mehrarbeit wollen die Beschäftigten Sicherheiten, zum Beispiel Anteile an dem Unternehmen Opel/Vauxhall. Opel plant in Europa etwa 8.400 Stellen zu streichen. Zur Finanzierung der Sanierung will die General-Motors-Tochter milliardenschwere Staatshilfen. Franz sprach sich für mehr Emotionalität für die Marke Opel aus. Dafür seien auch Modelle wie ein Cabrio und ein neuer SUV-Geländewagen notwendig. Zudem will der Betriebsratschef die sportlichen Erfolgsmodelle aus den 70er Jahren wiederbeleben: "Ich kann mir gut einen Retro-Manta oder einen Retro-GT vorstellen." (dpa)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

12. März 2010 21:59
Eugen Thoma meint:
Alles gut und recht Herr Franz,
aber was soll das Geschwafel vom Retro-Manta oder Retro-GT? Haben Sie noch nicht gemerkt, dass Retro out ist? Die Anpassung des Pontiac Solstice für Europa als Opel GT ist ja gründlich in die Hose gegangen,
zu wenig Leistung, zu schwer, zu teuer und NULL Image. Es bedarf zweier GT's, zum einen ein Kracher und zum anderen ein Gleiter für Senioren, Damen und Nostalgiker. Die Lösung von Mallett wäre der Kracher gewesen... doch da wurde Veto über Veto eingelegt. Mich nimmt wunder, welche Kombinationen in den nächsten Monaten / Jahren auch von und mit Ihnen zu Tode schwadroniert werden. Darf die PSK (Produkt-Strategie-Ko-
mission) überhaupt noch Sitzungsprotokolle erstellen?

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