Freitag, 25.05.2012
30.12.2009
Share |
Opel-Zukunft

Franz stellt sich gegen GM-Sanierungsplan

Kurz vor Beginn der Verhandlungen über die Zukunft von Opel hat der Betriebsrat das Sanierungskonzept des Mutterkonzerns General Motors (GM) abgelehnt. "Die Zahl von knapp 9.000 weniger Arbeitsplätzen in Europa akzeptieren wir nicht, auch wenn es zu einem Stellenabbau kommen wird", sagte Betriebsratschef Klaus Franz am Dienstag. Ein Stellenabbau in diesem Umfang sei "betriebswirtschaftlich unsinnig" und überhaupt nicht zwingend, hatte Franz zuvor der "Frankfurter Rundschau" (Mittwoch) gesagt. Bis zum Jahr 2013 würden europaweit bei Opel und der britischen Schwester Vauxhall ohnehin etwa 10.500 der derzeit rund 50.000 Stellen durch Altersteilzeit und natürliche Fluktuation frei. Statt unnötig Geld in Abfindungen zu stecken, solle GM alle verfügbaren Mittel in neue Produkte investieren, verlangte der Chef des Europäischen Arbeitnehmerforums. Opel habe bereits wegen der verschleppten Restrukturierung rund 800 Millionen Euro verloren. Notwendig seien u.a. die Entwicklung eines Kleinwagens unter dem Corsa, eines Cabrios, neuer Motoren und eines neuen Getriebes. Franz wiederholte die Forderungen der Belegschaft nach einer größeren Eigenständigkeit von Opel in einer Aktiengesellschaft deutschen Rechts mit freiem Zugang zum Weltmarkt. Zur Marktöffnung gebe es positive Signale aus Detroit. Nach wie vor ist auch die Mitarbeiterbeteiligung an Kapital und Gewinn der neuen Opel-Gesellschaft sowie eine erweiterte Mitbestimmung Teil der Verhandlungsposition gegenüber dem GM-Management.

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Höherer Eigenbeitrag von GM gefordert

 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

IHR KOMMENTAR

Ihr Kommentar:*
Ihr Name:* Ihre E-Mail:*
Liebe Leser,
aus Gründen der Fairness wird die AUTOHAUS Online-Redaktion nur noch Kommentare freischalten, die der Netiquette entsprechen und mit vollem Namen (keine Pseudonyme) gekennzeichnet sind.
* Bitte geben Sie hier die Lösung der links gezeigten Aufgabe an:
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

31. Dezember 2009 11:39
R. Schultz meint:
Ist Herr Franz das einzige Sprachrohr der ADAM OPEL GmbH ?
Ich wünschte mir, dass die Geschäftsführung transparenter und vor allem informativer in der Öffentlichkeit auftreten würde.Ein Opel-Mitarbeiter


30. Dezember 2009 17:35
Harald Schmidt meint:
Franz endlich zum Manager machen, damit er für die Folgen seines permanten Widerstandes Opel endlich zu gesunden, auch mal die Verantwortung übernehmen muss. Nach erfolgloser Amtszeit kann man ihn dann auch entlassen. Es ist ohnehin unglaublich, dass in den heutigen Unternehmen die Manager einer nach dem anderen wechseln müssen und die Betriebsräte oft über Jahrzehnte auf ihren Pöstchen ausharren. Ein schwerer Systemfehler.

2 Leserbriefe (Anzeige 1 bis 2)
1

"HB ohne Filter" vom 18. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute mit den Themen: BMW-Rekorde, Fiat-Kontraste und Die Autohaus-Zukunft: Personal! MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

Professionelles Teile- und Zubehörmanagement im Autohaus

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Teile- und Zubehörlager ertragreich managen! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr