Donnerstag, 09.02.2012
30.12.2009
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Opel-Zukunft

Franz stellt sich gegen GM-Sanierungsplan

Kurz vor Beginn der Verhandlungen über die Zukunft von Opel hat der Betriebsrat das Sanierungskonzept des Mutterkonzerns General Motors (GM) abgelehnt. "Die Zahl von knapp 9.000 weniger Arbeitsplätzen in Europa akzeptieren wir nicht, auch wenn es zu einem Stellenabbau kommen wird", sagte Betriebsratschef Klaus Franz am Dienstag. Ein Stellenabbau in diesem Umfang sei "betriebswirtschaftlich unsinnig" und überhaupt nicht zwingend, hatte Franz zuvor der "Frankfurter Rundschau" (Mittwoch) gesagt. Bis zum Jahr 2013 würden europaweit bei Opel und der britischen Schwester Vauxhall ohnehin etwa 10.500 der derzeit rund 50.000 Stellen durch Altersteilzeit und natürliche Fluktuation frei. Statt unnötig Geld in Abfindungen zu stecken, solle GM alle verfügbaren Mittel in neue Produkte investieren, verlangte der Chef des Europäischen Arbeitnehmerforums. Opel habe bereits wegen der verschleppten Restrukturierung rund 800 Millionen Euro verloren. Notwendig seien u.a. die Entwicklung eines Kleinwagens unter dem Corsa, eines Cabrios, neuer Motoren und eines neuen Getriebes. Franz wiederholte die Forderungen der Belegschaft nach einer größeren Eigenständigkeit von Opel in einer Aktiengesellschaft deutschen Rechts mit freiem Zugang zum Weltmarkt. Zur Marktöffnung gebe es positive Signale aus Detroit. Nach wie vor ist auch die Mitarbeiterbeteiligung an Kapital und Gewinn der neuen Opel-Gesellschaft sowie eine erweiterte Mitbestimmung Teil der Verhandlungsposition gegenüber dem GM-Management.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Höherer Eigenbeitrag von GM gefordert

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

31. Dezember 2009 11:39
R. Schultz meint:
Ist Herr Franz das einzige Sprachrohr der ADAM OPEL GmbH ?
Ich wünschte mir, dass die Geschäftsführung transparenter und vor allem informativer in der Öffentlichkeit auftreten würde.Ein Opel-Mitarbeiter


30. Dezember 2009 17:35
Harald Schmidt meint:
Franz endlich zum Manager machen, damit er für die Folgen seines permanten Widerstandes Opel endlich zu gesunden, auch mal die Verantwortung übernehmen muss. Nach erfolgloser Amtszeit kann man ihn dann auch entlassen. Es ist ohnehin unglaublich, dass in den heutigen Unternehmen die Manager einer nach dem anderen wechseln müssen und die Betriebsräte oft über Jahrzehnte auf ihren Pöstchen ausharren. Ein schwerer Systemfehler.

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