Mittwoch, 08.02.2012
25.11.2008
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Autohändler

Freundlichkeit und Kompetenz zahlen sich aus

Autohändler können einer aktuellen Befragung zufolge bei ihren Kunden vor allem durch Freundlichkeit und Verkäuferkompetenz punkten. Über 70 Prozent der Neuwagenkäufer wollen das Autohaus aus diesen Gründen "definitiv" weiterempfehlen; weitere 20 Prozent werden dies "wahrscheinlich" tun. Bei den GW-Käufern liegt die Weiterempfehlungsbereitschaft nur bei knapp 44 Prozent "definitiven" und 42 Prozent "wahrscheinlichen" Empfehlungen. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten "Consumer Report 2008" von J.D. Power und Autoscout24 hervor. Im Allgemeinen zeigen sich die Käufer von Neuwagen der Untersuchung zufolge zufriedener als die Käufer von Secondhand-Autos: Für ihre Zufriedenheit mit Händlerbetrieb, Verkäufer, Verhandlung, Vertragsabschluss und Fahrzeugübergabe vergaben sie 8,5 von zehn möglichen Punkten. Die durchschnittliche Zufriedenheit der Gebrauchtwagenkäufer mit dem Händler lag bei 7,7 Punkten. Auch sei die Zahl derjenigen, die ihren Händler "definitiv nicht" weiterempfehlen würden, bei den GW- beinahe doppelt so hoch wie bei den NW-Kunden, hieß es. Beim GW-Kauf scheint Handeln angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation das Gebot der Stunde. 37 Prozent der Befragten holten bei mehreren Anbietern Angebote ein, und jeder Zweite verhandelte nur mit dem Händler oder Privatverkäufer über den Preis, bei dem er sein Auto schließlich auch kaufte. Die durchschnittliche Ersparnis lag laut Report bei über 550 Euro für den neuen Gebrauchten. Immerhin rund zwölf Prozent aller GW-Käufer gaben an, überhaupt nicht über den Preis verhandelt zu haben. "Nur Bares ist Wahres" Dabei nutzt der Studie zufolge weniger als die Hälfte der Kunden die Finanzierungsangebote des Händlers. 80 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer und 50 Prozent der Neuwagenkäufer zahlten ihr Fahrzeug lieber direkt. Beim Kauf vom Privatanbieter favorisierten fast alle Befragten die Barzahlung.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Händler nehmen großen Einfluss – Entscheidung für Marke fällt spät

 
 

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