Freitag, 25.05.2012
26.11.2009
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Traditionshändler

Fritz Haberl bedauert Mahag-Übernahme

ZDK-Ehrerpräsident und ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der Mahag in München, Fritz Haberl, bedauert die Übernahme der Händlergruppe durch Volkswagen. Im Gespräch mit AUTOHAUS Online zeigte er für den Verkauf jedoch Verständnis. Als Gründe nannte Haberl die fehlende Nachfolgeregelung und die starke Wettbewerbsituation der Premiummarken in München. Mercedes und BMW würden mit ihren Überinvestitionen in der Landeshauptstadt einem unabhängigen Händlerbetrieb das Leben schwer machen. Dazu käme noch der VIP-Verkauf von Audi in Ingolstadt. Auf Unverständnis stosse bei ihm allerdings weiterhin die 23 Millionen Euro teure Investion in das Audi-Terminal, das die Mahag im Juni 2008 eröffnet hatte. Die Geschäftsleitung hätte sich hier stärker gegen das Begehren des Herstellers stellen müssen, meinte der ehemalige Mahag-Chef. Wichtig sei für ihn jetzt, dass alle Mitarbeiter übernommen würden und sämtliche Standorte erhalten blieben. Die Wurzeln der Mahag Automobilhandel und Service GmbH & Co. KG reichen bis in das Jahr 1923 zurück. 1952 entschied man sich unter Mitwirkung des 19-jährigen Juniorchefs Fritz Haberl für die Trennung vom Zweitfabrikat Opel und setzte ganz auf Volkswagen. Die Mahag unterhält heute 30 Standorte und beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter. Etwa 20.500 Neufahrzeuge und ca. 18.500 Gebrauchtwagen verkaufte die Handelsgruppe nach eigenen Angaben 2008. Zu der Markenwelt gehören neben VW und Audi auch Seat, Skoda, Lamborghini, Porsche und Kia. (rm)

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

30. November 2009 16:17
I. Bär meint:
Um die MAHAG-Autohäuser kommt man beim Thema VW-Kauf in München nicht herum. Meine Erfahrungen mit der MAHAG, und das sollte an dieser Stelle auch einmal gesagt werden (gerade wenn ich den Kommentar oben lese) waren bislang sehr positiv. Der Verkaufsberater (auch Frankfurter Ring) war in meinem Fall sehr freundlich und sehr bemüht, auch wenn bei meinem Erscheinen ziemlich viel Betrieb herrschte. Eine Probefahrt mit dem Golf GTI war überhaupt kein Thema, auch wenn der Verkäufer den GTI für mich extra aus einer anderen Filiale holen musste. Hoffentlich bleibt die Firma MAHAG mit der Übernahme durch VW in Ihrer Grundstruktur erhalten. Und noch mal: Für mich ist die MAHAG ein seriöser Ansprechpartner


30. November 2009 10:58
H. M. Emmerich meint:
Manche Kommentare sind einfach nicht nachzuvollziehen. Insbesondere die, in denen sich Menschen (B.Conrad) dazu aufgerufen fühlen völlig unangebrachte Äusserungen zu machen, die noch nicht einmal zum Thema passen. Ich verstehe nicht, was das Interview mit Herrn Haberl mit den Bemerkungen von Herrn Conrad zu tun haben?
Ich jedenfalls bin seit vielen Jahren ein sehr zufriedenener Kunde der MAHAG. Ich wurde noch nie in irgendeiner Form "herumgeschickt". Ganz im Gegenteil, man hat mir mein Fahrzeug für das ich mich interessiert habe immer zur Probefahrt zur Verfügung gestellt. Es gehört sicher auch ein wenig Verständnis dazu, dass nicht in jeder Filiale jedes Modell stehen kann. Aber innerhalb von 48 Stunden war für mich bis jetzt immer das gewünschte Modell im gewünschten Autohaus.
Ich hoffe, das die MAHAG so wie sie ist weiterbesteht, denn dort wird Service und Verkauf so gelebt, wie man es sich als Kunde wünscht - das gilt für die Zentrale genauso wie für den Frankfurter Ring und sicher auch für die anderen Standorte. Denn der Geist ist der Gleiche.


29. November 2009 20:29
P. Strassner meint:
Die Vorgaben der Hersteller in Punkto Präsentation und Ausstattung der Ausstellungspaläste sind nicht mehr zeitgemäss und entsprechen nicht dem Kundeninteresse.
Hier wird insbesondere der mittelständische Händler überfordert.
Der Kunde will was anderes.
Und diese unsinningen Kosten sind Geldvernichtng.

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