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Im Beisein von ZDK-Vorstand Manfred Steinbrecher (2. von links) informierte sich Umweltminister Sigmar Gabriel (r.) im Kfz-Meisterbetrieb von Werner Breitkopf über die Filter-Nachrüstung.
ZDK
Gabriel wirbt für Filter-Nachrüstung
Nachdem die Partikelfilternachrüstung in letzter Zeit überwiegend durch unwirksame Filternachrüstsysteme negativ von sich reden machte, starten Bund, ZDK und Filterhersteller einen zweiten Anlauf. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel kam dazu am Montag nach Wolfenbüttel in den Bosch Car Service-Betrieb von Werner Breitkopf, um der Nachrüstung eines Partikelfilters beizuwohnen. "Autofahrer die sich bis 31. Dezember 2009 entscheiden, ein Partikelminderungssystem in ihr Fahrzeug einbauen zu lassen, können wählen, ob sie von einem Kfz-Steuervorteil Gebrauch machen oder einen Zuschuss von bis zu 330 Euro in bar erhalten wollen", erklärte Gabriel. Die Bundesregierung fördert den Einbau eines Partikelminderungssystems in ältere Fahrzeuge mit 66 Millionen Euro. Das Thema unwirksame Filter und wie es hier weiter gehen soll, streifte der Minister bei seiner Stippvisite nur am Rande. Gabriel: "Wir, der ZDK und andere haben in der Filterfrage sehr bewegte Jahre hinter uns. Die Nachrüstung war gut angelaufen, doch leider haben das einige Firmen in betrügerischer Absicht zu ihrem Vorteil nutzen wollen. Gemeinsam mit dem ZDK haben wir uns bemüht, die rund 45.000 nicht ordnungsgemäßen Filter aus dem Markt zu nehmen und bei etwa 7.000 Stück ist das auch gelungen." Bei der verbleibenden Zahl müsse der Bundesverkehrsminister noch entscheiden wie es weitergehen soll. Die jetzt vom Bund bereit gestellten 66 Millionen Euro reichen aus, um 200.000 zusätzliche Partikelfilternachrüstungen zu realisieren. Die in Wolfenbüttel anwesenden Vertreter der Firma HJS und auch der ZDK zeigten sich zuversichtlich, das dies gelingt. Insbesondere, weil die Autofahrer nahezu 50 Prozent der Umrüstkosten quasi vom Staat erstattet bekommen. Die Schlüsselposition für den Erfolg der Nachrüstung besetzen aber vor allem die Werkstätten und Autohäuser, die ihre Kunden gezielt auf die Nachrüstung ansprechen müssen. Entsprechendes Werbematerial ist laut Kfz-Verband ausreichend vorhanden und die bevorstehenden Herbstchecks, Licht-Test-Aktion sowie die Umrüstung der Autos auf Winterreifen bieten ideale Möglichkeiten der Kundenansprache. (ts)
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(Foto: ZDK)
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