7-Tage-Rückblick
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Arno Kalmbach, Leiter Volkswagen Service Deutschland, erläuterte in Potsdam die Handlungsfelder der Volkswagen Betriebe für ein erfolgreiches Unfallschadenmanagement.
5. AUTOHAUS-Schadenforum
Ganzheitliches Unfallschadenmanagement
Vor dem Hintergrund des sich konsolidierenden Unfallschadenmarktes zeigte Arno Kalmbach, Leiter Volkswagen Service Deutschland, den Teilnehmern des 5. AUTOHAUS-Schadenforums Mittel und Wege für Volkswagen Partner auf, um in diesem diffizilen, aber auch renditeträchtigen Geschäftsbereich bestehen zu können. Die "sehr gut organisierte Handelsorganisation" hätte klar die Umsetzungsverantwortung für den deutschen After Sales Markt – und nicht der Hersteller. "Unsere große Herausforderung ist es immer wieder, Konzepte zu entwickeln, die für alle Partner – von fünf bis über 100 Mitarbeitern – funktionieren", unterstrich Kalmbach in seinem viel beachteten Vortrag in Potsdam.
Handlungsfelder bis 2012 – Marktanteile steigern
Unmissverständlich rückte der oberste Service-Verantwortliche der deutschen Volkswagen-Partnerorganisation dabei auch die Herausforderungen der nächsten Jahre und deren mögliche Bewältigung in den Fokus seiner Ausführungen. Geringere Fahrleistungen und steigende Qualität verlangen seinen Worten zufolge nach zusätzlichen profitablen Geschäftsfeldern. Eine klare Marschrichtung zu "100 Prozent Schadenmanagement" sei beispielsweise in vielfältigen Aktivitäten im Bereich Unfallschadenmanagement der Wolfsburger Marke erkennbar.
Nach einem Jahr Erfahrung mit dem Konzept Volkswagen Unfall Spezialist zog Kalmbach ein positives Fazit: Mittlerweile seien deutschlandweit bereits 350 Betriebe ausgezeichnet worden. Erwartet hatten die Verantwortlichen ursprünglich "nur" 300 Betriebe bis 2010, die sich als Spezialist für Karosserie- und Lackinstandsetzungen auditieren lassen würden. In den Augen Kalmbachs ist das ein klarer Hinweis darauf, dass viele Betriebe bereits vor der Ernennung zum Unfall Spezialist die K&L-Standards erfüllt hatten. Zudem könnten auch die übrigen Volkswagen Partner vom Imagegewinn profitieren. Die flächendeckende K&L-Kompetenz der Volkswagen Partner sei zudem durch mittlerweile über 70 Clever Repair Mobile, die sich in der Hand des Handels befinden, gewährleistet – ebenso wie durch die über 800 Betriebe, die diese Kleinstreparaturen auch stationär anbieten.
K&L-Coachings in Aussicht
Neben bekannten aktuellen Coachingmaßnahmen wie "Systematische Betriebsentwicklung" (SBE) habe Volkswagen ein zusätzliches Modul parat, um das Schadenmanagement bei den knapp 2.500 deutschen Partnern zu forcieren. "KaroLa plus" unterstütze laut Kalmbach die Betriebe beim Thema Unfallreparatur. Prozessoptimierungen, die den Betrieben maßgeschneidert angeboten werden sollen, würden während der "erfolgreichen Pilotphase" zu Umsatzsteigerungen von bis zu 15 Prozent führen. Der Rollout für alle interessierten Betriebe sei für das zweite Quartal des nächsten Jahres vorgesehen. "Das wird unser nächster großer Baustein, um unsere Betriebe weiter zu optimieren", schloss Kalmbach seinen Vortrag ab.
Weitere Informationen zu den Ausführungen Arno Kalmbachs können Sie in der AUTOHAUS SchadenBusiness Ausgabe 4-2009 nachlesen, die am 14. Dezember erscheint. (tl)
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(Foto: Christine Olma)
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