Dienstag, 07.02.2012
01.02.2010
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Rückrufaktion

Gaspedal-Debakel erreicht PSA

Das Problem mit klemmenden Gaspedalen nimmt immer größere Dimensionen an. Nach Toyota ruft nun auch der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën zehntausende Autos zurück. Betroffen seien 97.000 in Tschechien gefertigte Kleinwagen der Typen Peugeot 107 und Citroën C1, erklärte PSA am Montag in Paris. Die Autos sind baugleich mit dem Toyota Aygo und wurden in ganz Europa verkauft. "Dieser vorsorgliche Rückruf betrifft weniger als zehn Prozent der in Europa fahrenden Peugeot 107 und Citroën C1", so ein Sprecher. Die betroffenen Kunden würden demnächst per Brief informiert. Nach Unternehmensangaben entfallen auf den deutschen Markt rund 10.000 Autos. Vom Citroën C1 müssen demzufolge 5.568 Stück zur Reparatur, und zwar ausschließlich Benzinermodelle, die mit einem Elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) ausgerüstet sind. Vom Peugeot 107 würden 4.384 Fahrzeuge in die Werkstatt beordert, sagte ein Unternehmenssprecher in Saarbrücken. Toyota will in Kürze mit der Reparatur der klemmenden Gaspedale beginnen – zumindest in den USA. Die nötigen Teile seien bereits auf dem Weg zu den US-Händlern, anschließend würden die Werkstätten in allen anderen Ländern beliefert, teilte der Hersteller mit. Wie lange das dauert, sei unklar. Kundenansturm an der Hotline In Deutschland meldeten sich inzwischen viele besorgte Kunden bei Toyota, ob sie in die Werkstatt müssten. "Wir haben ordentlich Betrieb an unserer Hotline, und auch bei den Händlern hat sich schon eine Reihe von Kunden gemeldet", sagte der hiesige Unternehmenssprecher, Ekkardt Sensendorf, am Montag in Köln. Die Zahl der Fahrzeuge, die in Deutschland von dem Rückruf betroffen sind, könne noch nicht beziffert werden. "Wir hoffen, dass es in den nächsten Tagen losgehen kann." In der Werkstatt werde das Gaspedal überprüft und wenn nötig ausgetauscht, so Sensendorf. Offiziell informiert würden die Halter der betroffenen Fahrzeuge vom Kraftfahrtbundesamt (KBA), nachdem Toyota bereits Modell und Baujahre genannt hatte.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Konzernchef Toyoda entschuldigt sich

 
 

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