Donnerstag, 24.05.2012
29.01.2010
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Toyota

Gaspedal-Rückruf rollt in Europa an

Der Rückruf von Millionen Toyotas hat Europa erreicht: Der japanische Autobauer muss auch hier bis zu 1,8 Millionen Fahrzeuge wegen Problemen mit klemmenden Gaspedalen in die Werkstätten holen. Wie viele Wagen in Deutschland betroffen sind, konnte ein Sprecher von Toyota Deutschland am Freitag zunächst nicht sagen. Betroffen sind unterschiedliche Baujahre der Modelle Aygo, iQ, Yaris, Auris, Corolla, Verso, Avensis und RAV4. Die Halter betroffener Fahrzeuge in Deutschland bekommen in den nächsten Tagen einen Brief des Kraftfahrtbundesamtes, in dem sie über den Rückruf informiert und gebeten würden, eine Toyota-Werkstatt aufzusuchen. Dort werde das Gaspedal repariert oder ausgetauscht, hieß es. Zur Information der Händler und Kunden hat das Unternehmen auch ein Papier veröffentlicht, in dem die wichtigsten Fragen zu der Rückrufaktion beantwortet werden (siehe Downloadbox unten). Das Problem mit den Pedalen entwickelt sich für den weltgrößten Autobauer zu einem außerordentlichen Debakel. In der vergangenen Woche hatte Toyota einräumen müssen, dass in 2,3 Millionen amerikanischen Autos Gaspedale in der durchgetretenen Stellung festhängen bleiben können. Daraufhin stoppte das Unternehmen den Verkauf der betroffenen Modelle in den USA (wir berichteten). Problemlösung auf dem Weg Mittlerweile hat der Konzern den Grund für die Probleme gefunden und arbeitet mit dem Zulieferer CTS an einer Lösung, um die Reparatur zügig zu bewerkstelligen. Für Autos, die gerade produziert werden, stehen bereits modifizierte Gaspedale zur Verfügung. Die US-Behörde für Verkehrssicherheit muss den Reparaturvorschlag noch abnehmen. Laut "Wall Street Journal" könnte die Freigabe schon in den kommenden Tagen erfolgen. Toyota wolle die Spannung auf einer Feder erhöhen, um ein Verklemmen des Pedals zu verhindern, hieß es. Die Händler dürften innerhalb der kommenden zwei Wochen mit den Reparatur-Sets für ihre Kunden rechnen, schrieb die Zeitung weiter.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Politisches Nachspiel in den USA – Bereits 19 Tote

 
 
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