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GAZ will zusammen mit Opel und Magna günstige Pkw für Russland und andere GUS-Länder bauen.
Russischer Investor
GAZ macht Opel-Interesse offiziell
GAZ hat sein Interesse an einer Partnerschaft mit Opel und dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna offiziell bestätigt. Das teilte der russische Autobauer am Dienstag unter Berufung auf seine stellvertretende Vorstandschefin Jelena Matwejewa mit. "Die GAZ-Gruppe hofft auf die weitere Kooperation mit Opel und Magna beim Bau konkurrenzfähiger Personenwagen für Russland und andere Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)", sagte Matwejewa. Für diese Produktion wolle der GAZ-Konzern seinen neuen Fertigungskomplex zur Verfügung stellen, der 2008 in Nischni Nowgorod an der Wolga gebaut worden sei. GAZ habe ein weit verzweigtes Absatznetz, was dem künftigen Konsortium eine schnelle und effektive Vermarktung von Opel-Fahrzeugen ermöglichen würde, hieß es. Medienberichten zufolge will Magna am 20. Mai ein Konzept für einen Einstieg bei Opel vorlegen. Ziel sei, mit russischer Hilfe einen Massenhersteller mit einer Jahresproduktion von bis zu fünf Millionen Autos zu formen. Allein in Russland solle Opel künftig jährlich eine Million Autos verkaufen. Als Anteilseigner seien neben Magna (19,9 Prozent) der GAZ-Konzern und Russlands größtes Geldhaus Sberbank (30,1 Prozent), die Opel-Mutter General Motors (bis zu 40 Prozent) sowie das Opel-Management und Händler vorgesehen. Neuer, ernsthafter Interessent Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" droht dem Konsortium aber neue Konkurrenz. Der amerikanische Finanzinvestor Ripplewood prüfe eine Beteiligung an Opel, berichtet die Zeitung in ihrer Mittwochausgabe. Die Beteiligungsgesellschaft Ripplewood, die in Europa über die Tochtergesellschaft RJH International in Brüssel agiere, sei für eine Stellungnahme nicht erreichbar gewesen. Opel lehnte gegenüber der Zeitung einen Kommentar ab. In Deutschland hatte RJH International im Jahr 2004 bereits den Autozulieferer Honsel erworben, der derzeit mit Finanzierungsschwierigkeiten kämpft.
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(Foto: Hersteller/Opel/Archiv/AHO-Montage)
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