Donnerstag, 24.05.2012
12.05.2009
Share |
Russischer Investor

GAZ macht Opel-Interesse offiziell

GAZ hat sein Interesse an einer Partnerschaft mit Opel und dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna offiziell bestätigt. Das teilte der russische Autobauer am Dienstag unter Berufung auf seine stellvertretende Vorstandschefin Jelena Matwejewa mit. "Die GAZ-Gruppe hofft auf die weitere Kooperation mit Opel und Magna beim Bau konkurrenzfähiger Personenwagen für Russland und andere Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS)", sagte Matwejewa. Für diese Produktion wolle der GAZ-Konzern seinen neuen Fertigungskomplex zur Verfügung stellen, der 2008 in Nischni Nowgorod an der Wolga gebaut worden sei. GAZ habe ein weit verzweigtes Absatznetz, was dem künftigen Konsortium eine schnelle und effektive Vermarktung von Opel-Fahrzeugen ermöglichen würde, hieß es. Medienberichten zufolge will Magna am 20. Mai ein Konzept für einen Einstieg bei Opel vorlegen. Ziel sei, mit russischer Hilfe einen Massenhersteller mit einer Jahresproduktion von bis zu fünf Millionen Autos zu formen. Allein in Russland solle Opel künftig jährlich eine Million Autos verkaufen. Als Anteilseigner seien neben Magna (19,9 Prozent) der GAZ-Konzern und Russlands größtes Geldhaus Sberbank (30,1 Prozent), die Opel-Mutter General Motors (bis zu 40 Prozent) sowie das Opel-Management und Händler vorgesehen. Neuer, ernsthafter Interessent Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" droht dem Konsortium aber neue Konkurrenz. Der amerikanische Finanzinvestor Ripplewood prüfe eine Beteiligung an Opel, berichtet die Zeitung in ihrer Mittwochausgabe. Die Beteiligungsgesellschaft Ripplewood, die in Europa über die Tochtergesellschaft RJH International in Brüssel agiere, sei für eine Stellungnahme nicht erreichbar gewesen. Opel lehnte gegenüber der Zeitung einen Kommentar ab. In Deutschland hatte RJH International im Jahr 2004 bereits den Autozulieferer Honsel erworben, der derzeit mit Finanzierungsschwierigkeiten kämpft.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: EU-Kommissare: Regeln für Staatshilfen einhalten

 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

Bisher noch keine Kommentare! Geben Sie doch den Ersten ab.

0 Leserbriefe

"HB ohne Filter" vom 18. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute mit den Themen: BMW-Rekorde, Fiat-Kontraste und Die Autohaus-Zukunft: Personal! MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

Professionelles Teile- und Zubehörmanagement im Autohaus

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Teile- und Zubehörlager ertragreich managen! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr