General Motors (GM) sieht nach massiven Absatzeinbrüchen zum Jahresbeginn auch im März keine Besserung. Der Absatz im März liege bislang in etwa auf gleichem Niveau wie im Januar und Februar, sagte Nordamerika-Chef Troy Clarke am Montag dem Fernsehsender "CNBC". "Wir werden alles tun, um im zweiten Quartal die Verkäufe wieder zu steigern", sagte der Manager. Sollte dies nicht gelingen, würde der Konzern die "Tür offen lassen" für weiteres Staatsgeld. GM und der kleinere Konkurrent Chrysler hängen bereits am Tropf der US-Regierung (wir berichteten). In den ersten beiden Monaten war der Absatz von GM allein auf dem US-Markt im Vergleich zum Vorjahr um fast die Hälfte eingebrochen (wir berichteten). Im Januar verkaufte der Konzern auf dem Heimatmarkt mit 129.227 Fahrzeugen 49 Prozent weniger, im Februar gab es mit 127.296 Fahrzeugen sogar ein Minus von knapp 53 Prozent. (dpa)
US-Markt: GM-Absatzmotor stottert weiter
Nordamerika-Chef Troy Clarke sieht nach massiven Verkaufseinbrüchen zu Jahresbeginn auch im März keine Besserung. Das Unternehmen schloss weitere Staatshilfen nicht aus.