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GM beziffert Opel-Finanzbedarf auf 3,3 Milliarden
General Motors (GM) hat den Finanzierungsbedarf für die Sanierung von Opel auf 3,3 Milliarden beziffert. Das teilte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) am Mittwochabend nach einem Gespräch mit dem neuen Europa-Chef Nick Reilly und GM-Vize John Smith in Berlin mit. Er erwarte, dass der US-Konzern die Finanzierung grundsätzlich selbst aufbringe. GM wolle "zeitnah" ein neues Restrukturierungskonzept vorlegen. Ungeachtet der ablehnenden Haltung Berlins rechnet der US-Autobauer weiterhin fest mit deutscher Staatshilfe für Opel. "Das Unternehmen geht davon aus, dass die Unterstützung, die von den Regierungen für den mit Magna erarbeiteten Plan zugesagt war, grundsätzlich auch in der neuen Konstellation verhandelbar ist, da auch das GM-Konzept einen ähnlichen Ansatz verfolgt", sagte ein GM-Sprecher am Donnerstag in Frankfurt. Bevor GM öffentlich die Details zu den angestrebten Hilfen in den einzelnen Standortländern diskutiert, wolle der Konzern den Opel-Zukunftsplan aber zuerst den Regierungen vorstellen. GM-Chef Fritz Henderson hatte am Dienstag gesagt, das Konzept könne den europäischen Regierungen erst in einigen Wochen vorgelegt werden. Zuerst müsse sich GM mit den Betriebsräten auf einen Restrukturierungsplan einigen. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz zeigte in einem Interview mit "ZDFonline" Verständnis dafür, dass Staatshilfen für Opel nach dem geplatzten Verkauf an Magna nicht selbstverständlich seien. "Wenn die Mutter kommt und nicht abgeben möchte, dann muss sie auch für die Tochter sorgen", sagte er. General Motors müsse nun die Finanzierung sicherstellen. Opel AG noch nicht vom Tisch Franz stellte sich auch hinter die Forderungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Wir brauchen ein Finanzierungskonzept bis 2014 und nicht bis ins erste Quartal 2010 hinein." Zugleich ist für den Arbeitnehmervertreter die Möglichkeit, Opel in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln, nicht vom Tisch. GM-Chef Fritz Henderson sei für diese "Gedanken offen", sagte Franz.
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(Foto: Rainer Brüderle)
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