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Erneuter Jobabbau: GM bietet 22.000 älteren Schichtarbeitern Abfindungen an.
Medienbericht
GM bietet 22.000 Schichtarbeitern Abfindungen an
Der notleidende US-Autobauer General Motors (GM) bietet 22.000 älteren und vergleichsweise gut verdienenden Schichtarbeitern den Vorruhestand an, um Kosten zu sparen. Die Opel-Mutter hoffe, dass rund die Hälfte der betroffenen Beschäftigten einwillige, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten GM-Manager. Der Einschnitt sei Teil der Sanierungspläne, die GM und Wettbewerber Chrysler nächsten Dienstag der US-Regierung vorlegen müssen. GM-Chef Rick Wagoner äußerte sich unterdessen zuversichtlich zur Zukunft des Konzerns: "Wir müssen nur diesen Sturm überstehen, dann kann es losgehen", sagte er der Zeitung "USA Today" am Donnerstag. Ein künftiger Stellenabbau werde wohl keine finanziellen Anreize wie den Vorruhestand mit Sozialleistungen mehr bieten, warnte der Konzern zugleich. Ein weiteres solches Programm sei unwahrscheinlich, sagte ein GM-Sprecher dem Fachmagazin "Automotive News". GM und Chrysler hängen derzeit über Milliardenkredite am Tropf des Staates und müssen der US-Regierung bis Ende März ihre Überlebensfähigkeit beweisen. Unter anderem sollen sie ihre Lohnkosten auf das Niveau ausländischer Hersteller in den USA senken. Amerikas Nummer zwei Ford will bisher ohne Staatshilfen auskommen. Drittes Angebot in vier Jahren Das neuerliche Angebot für ältere GM-Beschäftigte sei bereits das dritte in vier Jahren, so das "Wall Street Journal". Der Konzern strich in den vergangenen Jahren bereits zehntausende Stellen. Erst am Dienstag hatte GM den Abbau weiterer 10.000 Arbeitsplätze im Angestellten-Bereich angekündigt. Der Hersteller beschäftigt nach neuesten Angaben weltweit knapp 245.000 Menschen, davon rund 55.000 in Europa. (dpa)
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(Foto: General Motors/AHO-Montage)
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