Mittwoch, 08.02.2012
13.08.2010
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Vom IT-Manager zum Autobauer

GM-Chef Daniel Akerson im Porträt

Rund ein Jahr hat er im GM-Verwaltungsrat gesessen und am Umbau des schlingernden Riesen zum profitablen Autobauer mitgewirkt: Zusammen mit seinem Chef Ed Whitacre brachte Daniel Akerson General Motors nach der Insolvenz wieder in die Spur. Jetzt übernimmt der 61-Jährige selbst das Steuer – auch, um den Konzern ab Herbst an die Börse zu führen. An der gemeinsamen Erfolgsstrategie will er dabei festhalten: "Die größte Umwälzung im Management bin ich", sagte er nach der Bekanntgabe der Personalie am Donnerstag.

Akerson kann auf jede Menge Führungserfahrung bauen, um GM nun auf Kurs zu halten – auch wenn er seine Erfolge bisher vor allem bei IT-Unternehmen und in der Finanzwelt sammelte. Von 1983 bis 1993 hatte er beim Netzwerkbetreiber MCI verschiedene Schlüsselpositionen inne, vom Vizepräsidenten über den Finanzchef bis zum Geschäftsführer. Dort richtete Akerson die weltweite Strategie des Unternehmens neu aus.

Danach leitete er zwei Jahre die Geschicke von General Instruments bis zu dessen Zerschlagung. Anschließend wurde Akerson Vorstandsvorsitzender bei Nextel, transformierte den Hersteller klassischer Funkgeräte zum modernen Mobilfunkbetreiber. Unter seiner Führung wuchs der Umsatz von einigen Millionen auf mehrere Milliarden Dollar.

Bekennender Republikaner

Von 1999 bis 2003 restrukturierte er schließlich den IT-Anbieter XO Communications. Seither war er für die Investmentfirma Carlyle Group tätig und leitete die globalen Übernahmen. Nebenbei ist der bekennende Republikaner zudem Partner in einer privaten Investmentgesellschaft.

Akerson hat einen Bachelortitel in Ingenieurwissenschaften und einen Master in Betriebswirtschaftslehre. Neben seiner Tätigkeit bei GM sitzt er zudem in den Vorstandsgremien bei der Kreditkartengesellschaft American Express, der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton und dem Halbleiterhersteller Freescale Semiconductors. (dpa)

 
 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

14. August 2010 06:45
Gerd Beier meint:
Hätte der amerikanische Staat nicht viele Milliarden Dollar in GM gepumpt, wäre die JUngs schon lange pleite.
.........mal sehen, was kommt.

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