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US-Staatshilfen
GM/Chrysler-Fusion erneut im Gespräch
Die Chefs der Opel-Mutter General Motors (GM) und Chrysler würden eine Fusion der Unternehmen in Betracht ziehen, sollte dies zur Bedingung für eine Finanzhilfe gemacht werden. Diese Möglichkeit war während einer Anhörung am Donnerstag im US-Kongress von Senatoren ins Gespräch gebracht worden. Die Vorstandsvorsitzenden der krisengeschüttelten drei großen Autobauer GM, Chrysler und Ford unternahmen in dem fast sechsstündigen Hearing vor dem Bankenausschuss des Senats einen neuen Versuch, Milliardenhilfen für ihre Unternehmen zu gewinnen. Der Chrysler-Vorstandsvorsitzende Robert Nardelli sagte, er würde eine Fusion als Voraussetzung für eine Unterstützung akzeptieren, wenn damit sein 80 Jahre altes Unternehmen gerettet werden könne. "Wenn das in der Tat das Kriterium ist (...), ich würde es tun", sagte Nardelli. GM-Chef Rick Wagoner sagte seinerseits, er würde einen solchen Schritt "sehr ernsthaft in Erwägung ziehen", wenn der Kongress darauf bestünde. Er argumentierte aber zugleich, dass es besser wäre, Kosten durch Zusammenarbeit beim Bau spezifischer Modelle zu senken als eine vollständige Fusion zu vollziehen. Zwischen beiden Unternehmen hat es über längere Zeit Gespräche über einen Zusammenschluss gegeben. Die Idee war aber nach dem Zusammenbruch der US-Finanzmärkte im September aufgegeben worden. Beide Seiten sagten, dass sie nicht über die für eine Fusion nötigen kurzfristigen Finanzmittel verfügten. (dpa)
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(Foto: GM/Chrysler/Archiv/AHO-Montage)
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