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Signal an Regierungen
GM pumpt mehr Geld in Opel-Sanierung
General Motors (GM) hat seine Geldspritze zur Sanierung der Tochter Opel verdreifacht. Damit reagiert der Autobauer auf eine Forderung der Bundesregierung, die eine deutliche Aufstockung des GM-Beitrags zu den Sanierungskosten zur Voraussetzung für Milliarden-Staatshilfen gemacht hatte. Eine Vorentscheidung über die Gewährung von Bürgschaften ist dieser Schritt aber nicht. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) reagierte am Dienstag zurückhaltend auf die Ankündigung: "Das Verfahren läuft ergebnisoffen." GM sicherte zu, sich mit 1,9 Milliarden Euro an der Opel-Rettung zu beteiligen. Bisher wollte der Konzern nur 600 Millionen zuschießen. Dieses Geld war aus Sicht des US-Autobauers bereits zur Rückzahlung des deutschen Brückenkredits genutzt worden, der im vergangenen Jahr das Überleben Opels sicherte. Bund und Länder sowie Arbeitnehmer hatten dies kritisiert, da das Geld nicht für Investitionen zur Verfügung stehe und GM die Risiken allein den europäischen Steuerzahlern aufbürden wolle. Wie die Adam Opel GmbH in Rüsselsheim mitteilte, erwartet der Autobauer nun weniger Geld von den europäischen Regierungen. Statt Kredit- und Bürgschaftszusagen über 2,7 Milliarden Euro seien nun nur 1,8 Milliarden Euro erforderlich, sagte ein Opel-Sprecher. Bislang hatte der Autobauer allein in Deutschland 1,5 Milliarden Euro Staatshilfen beantragt. Ob und wie stark dieser Betrag nun sinken werde, sagte der Sprecher nicht. Rote Zahlen auch 2010 Das Management will den angeschlagenen Autobauer Opel gesund schrumpfen. Nach dem Plan sollen europaweit 8.000 von 48.000 Stellen wegfallen, die Kapazitäten sollen um 20 Prozent reduziert werden. Dazu will Opel-Chef Nick Reilly das Werk in Antwerpen schließen. Neben den Ausgaben für den Abbau von Personal und Überkapazitäten steht Opel vor Milliardeninvestitionen in neue Modelle und Technologien, um wieder wettbewerbsfähig zu werden. Im vergangenen Jahr fuhr der Hersteller in die roten Zahlen und verkaufte nur 1,1 Millionen Fahrzeuge. Auch im laufenden Jahr rechnet Reilly mit einem Verlust.
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(Foto: Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann )
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