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GM ruft 1,3 Millionen Autos zurück
Nach Toyota muss auch General Motors technische Defekte an seinen Autos einräumen. Der größte US-Autobauer ruft 1,3 Millionen Wagen der Marken Chevrolet und Pontiac wegen Problemen mit der Servolenkung in die Werkstätten. Die Lenkunterstützung droht auszufallen, dadurch wird das Steuern insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten deutlich schwerer. Bislang sei es deswegen zu 14 Unfällen mit einem Verletzten gekommenen, teilte GM in der Nacht zu Dienstag mit. Betroffen sind nur Modelle in den USA, Kanada und Mexiko. Die US-Behörde für Verkehrssicherheit hatte bereits Anfang Februar mitgeteilt, die Fälle zu untersuchen. Die Beschwerden von Kunden hatten sich in den Monaten zuvor gehäuft. In mehr als 1.100 bekannten Fällen setzte die Lenkunterstützung aus. Betroffen ist vor allem der Kompaktwagen Chevrolet Cobalt. Auch mehrere Modelle der inzwischen eingestellten Marke Pontiac müssen repariert werden. Die fehlerhaften Autos liefen zwischen 2005 und 2010 vom Band. GM hatte die Verkehrssicherheitsbehörde am Montag über den anstehenden Rückruf informiert. Die betroffenen Autobesitzer würden informiert, sobald die Planungen abgeschlossen seien. Die Wagen könnten bis dahin trotz des Defekts "sicher kontrolliert" werden, beruhigte GM. Sobald die Lenkunterstützung aussetze, gehe eine Warnlampe an. Das Problem betreffe vor allem ältere Autos. In den Fahrzeugen wird ein Elektromotor der Servolenkung ausgetauscht. GM-Manager Bob Lutz bezifferte die Kosten dafür auf etwa 100 Millionen Dollar. "Das ist keine katastrophale Summe", sagte er "Bloomberg TV" am Dienstag. Der japanische Rivale Toyota schätzt den Schaden durch den Rückruf von weltweit 8,5 Millionen Fahrzeugen wegen klemmender Gaspedale, rutschender Fußmatten und kurzzeitig aussetzender Bremsen auf rund 1,9 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro). (dpa)
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(Foto: GM)
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