Donnerstag, 24.05.2012
01.07.2011
Share |
Nick Reilly

GM "sehr zufrieden" mit Opel-Sanierung

Der Aufsichtsrat von Opel wehrt sich gegen Berichte, wonach der Mutterkonzern GM mit der Sanierung der Rüsselsheimer Tochter unzufrieden ist. Entsprechende Aussagen seien "unrichtig", teilte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Adam Opel AG, Nick Reilly, am Donnerstag nach der Sitzung des Gremiums in Rüsselsheim mit.

Mehrere Medien hatten Anfang Juni berichtet, dem verlustreichen Autobauer drohe mitten in der Sanierung ein Verkauf. Die US-Konzernmutter General Motors (GM) sei unzufrieden mit der Entwicklung bei Opel und erwäge, sich von der deutschen Tochter zu trennen. Sprecher von GM und Opel hatten daraufhin erklärt, es handele sich bei den Berichten um reine Spekulation.

Tatsächlich sei GM "sehr zufrieden damit", dass Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall den Vorgaben des Restrukturierungsplans voraus seien, erklärte Reilly. In einer Mitteilung wies er darauf hin, dass "GM in Europa positive Finanzergebnisse im ersten Quartal 2011 erzielt hat und dass der Opel/Vauxhall-Marktanteil im Mai zum siebten Mal in Folge den jeweiligen Vergleichswert des Vorjahres übertroffen hat". Die Spekulationen seien vor allem in Deutschland zu einem Zeitpunkt in die Öffentlichkeit gelangt, "zu dem das Unternehmen Marktanteile gewinnt, sein Markenimage hebt und bessere Finanzergebnisse erzielt".

Im ersten Quartal 2011 hatte GM mit dem Europageschäft um Opel und Vauxhall operative Verluste von 390 Millionen Dollar (263 Millionen Euro) verzeichnet. Anfang Mai hatte Reilly das Ziel bekräftigt, das Europageschäft in diesem Jahr operativ zurück an die Gewinnschwelle führen. (dpa)

 
 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

03. Juli 2011 15:19
K. Wempe meint:
OPEL und GM sollten - vorausgesetzt die aktuelle Meldung entspricht der Wahrheit - den Schuldigen für die rufschädigende Pressemeldung ausfindig machen und die Agentur auf ein erhebliches Sümmchen verklagen.

Allerdings befürchte ich, dass OPEL dann in der heutigen Medienlandschaft noch schlechtere Karten haben wird. Von der Pressemeldung bis zum Autotest würden dann gerade für diese Marke spezielle "Anforderungen" gelten.

Andere Marken stehen heute in der Presselandschaft besser da. Nicht zuletzt, weil es diese Hersteller verstanden haben die Motorjournalisten entsprechend zu behandeln. Mich würde mal interessieren, welche Fahrzeuge z. B. die Frauen der Autotester fahren und auf wen die zugelassen sind?

1 Leserbriefe (Anzeige 1 bis 1)
1

"HB ohne Filter" vom 18. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute mit den Themen: BMW-Rekorde, Fiat-Kontraste und Die Autohaus-Zukunft: Personal! MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

Professionelles Teile- und Zubehörmanagement im Autohaus

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Teile- und Zubehörlager ertragreich managen! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr