Dienstag, 07.02.2012
16.11.2009
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Neue Europa-Zentrale

GM stärkt Opel-Stammsitz

Opel wird aufgewertet: Der Mutterkonzern General Motors (GM) verlegt seine Europa-Zentrale von Zürich nach Rüsselsheim. "Wir wollen damit die Marke Opel und den Standort stärken", sagte ein Unternehmenssprecher am Samstag. Nach dem Verkauf von Saab wolle sich der US-Konzern in Europa nun auf seine Tochter Opel, die ihren Stammsitz in Rüsselsheim hat, sowie die Marke Chevrolet konzentrieren. Die Standortentscheidung wird von Branchenkennern als Reaktion von GM auf die öffentliche Kritik an dem Gezerre um die Opel-Zukunft gesehen. Erst Anfang November hatte der wiedererstarkte Konzern entschieden, Opel zu behalten und nicht an den Zulieferer Magna zu verkaufen. GM will seine Tochter nun aus eigener Kraft sanieren (wir berichteten). Das Opel-Stammwerk südwestlich von Frankfurt am Main ist mit rund 15.600 Mitarbeitern das Herz von Opel. Hier läuft der neue Mittelklassewagen Insignia vom Band. In Rüsselsheim ist zudem das Internationale Entwicklungszentrum (ITZ) angesiedelt. Daneben hat Opel in Deutschland noch Werke in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. Mit dem Umzug könnte Opel auch Punkte sammeln, um die Bundesregierung zu besänftigen. Auch wenn GM widersprüchliche Signale zu möglichen Staatshilfen aussendet, glauben Experten nicht, dass der US-Konzern die Opel-Sanierung ohne Hilfe des Staates schaffen wird.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Brüderle lehnt Bundeshilfen ab

 
 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

16. November 2009 10:24
Karl Schuler meint:
Ich empfehle an dieser Stelle die Lektüre des Kommentars von Chefredakteur Jörges in der aktuellen Stern-Illustrierte, der Opels größten Lieferanten Magna als "Strohmann" für GM beschreibt, um Zeit in Europa für die Neuorganisation zu gewinnen, Mitbieter auszustechen und die monetären Forderungen gegenüber der Regierung festzuzurren. Lesenswert!

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