Freitag, 25.05.2012
17.10.2008
Share |
Medien

GM und Chrysler intensivieren Fusionsgespräche

In der weltweiten Automobilbranche gewinnen die Übernahmespekulationen rasant an Fahrt. Die verlustreichen US-Konzerne General Motors (GM) und Chrysler drücken bei ihren Fusionsgesprächen laut US-Medien massiv aufs Tempo. Beide Seiten seien an einer Einigung noch im Oktober interessiert. Besonders die Opel-Mutter GM steht wegen drohender neuer Milliardenverluste unter Zeitdruck. Als Chrysler-Partner ist aber auch der französische Renault-Konzern im Gespräch. GM verspreche sich von einem Zusammenschluss frisches Kapital und drastische Einsparungen von mehr als zehn Milliarden Dollar, berichteten die "New York Times" und das "Wall Street Journal" am Freitag übereinstimmend. Die Pläne würden auch von den großen Banken der zwei Hersteller vorangetrieben. Gemeinsam wären sie der nach Absatz weltgrößte Autobauer vor dem japanischen Erzrivalen Toyota. GM-Chef Rick Wagoner musste bereits mehrfach Insolvenzgerüchte dementieren. Der größte US-Autobauer verbrennt derzeit jeden Monat rund eine Milliarde Dollar. In den vergangenen dreieinhalb Jahren summierten sich die Verluste auf rund 66 Milliarden Dollar. GM-Verwaltungsratsmitglieder gegen Bündnis Einige GM-Verwaltungsratsmitglieder lehnten ein Bündnis mit Chrysler jedoch weiter ab, berichteten die Blätter. Viele Analysten bezweifeln den Sinn einer Ehe zweier notleidender Hersteller. Ebenso die Opel-Belegschaft: "Wenn sich zwei Fußkranke zusammentun, werden sie keinen Marathon gewinnen", sagte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz kürzlich.

 

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: GM streicht weitere 1.600 Stellen

 
 
Zurück Artikel bookmarken Kommentar abgeben Artikel drucken Heft-Abo
 

KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

18. Oktober 2008 21:27
Melvin Udall meint:
Hey, gibt's denn bei unseren lieben westlichen Nachbarn keinen mehr, in dem die Funkenglud der "Grande Nation" sprüht : Habt ihr vergessen, wie Lee damals über die alten Ersatzteile von American Motors mit einer Planierraupe gefahren ist, als ihr mal wieder mit wehenden Fahnen den nordamerikanischen Markt verlassen habt, weil keiner die Autos mehr kaufen wollte, die sich der französische Staatskonzern für die Amis ersonnen hat ? Tja, das wär doch die Gelegenheit für einen würdigen Untergang : Ihr kauft GM und Chrysler/Jeep und zeigt denen was eine Harke ist. Und später überlegt ihr euch dann wieder, warum die Ami-Autos keiner mehr kauft. Zeigt Größe... Vive la France.


17. Oktober 2008 12:22
Jana Franke meint:
BITTE NICHT !!! GM & Chrysler? Das ist wie das Rotkäppchen und der böse Wolf oder besser, ein lahmender Ochse sucht einen sterbenden Paten. Wie soll das nur funktionieren? Ich hoffe, daß es nicht so weit kommt. . . .

2 Leserbriefe (Anzeige 1 bis 2)
1

"HB ohne Filter" vom 18. Mai

Kommentar von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat

Heute mit den Themen: BMW-Rekorde, Fiat-Kontraste und Die Autohaus-Zukunft: Personal! MEHR

Frage der Woche

Download

AUTOHAUS-Bildschirmschoner

Ob Autopremiere, Politdebatte oder Promi-Schnappschuss – mit dem "I Saver" sind Sie immer auf dem Laufenden. mehr

Bildergalerien

Branchenrecht


Händlerbefragung

Die aktuelle Ausgabe des AUTOHAUS pulsSchlag

Topthema im Mai: Automobile Zukunft mehr

EXTRA

Jetzt neu: Fachbücher als eBook!

Einige unserer Praxishandbücher und Ratgeber können Sie jetzt auch als eBook bestellen! mehr

Marktplatz

Frische Ware

Auf dem neuen AUTOHAUS Marktplatz finden Sie alle Spezialisten und Dienstleister für ein erfolgreiches Kfz-Geschäft. mehr

Akademie aktuell

Professionelles Teile- und Zubehörmanagement im Autohaus

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Teile- und Zubehörlager ertragreich managen! Anmeldung und Termine

Social Media

Besuchen Sie AUTOHAUS auf Facebook!

"Gefällt mir" – jetzt am virtuellen Stammtisch über bunte Branchenthemen diskutieren! mehr