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Bei GM stehen weitere 5.000 Angestellten-Jobs zur Disposition.
US-Markt
GM und Nissan setzen Rotstift an
Der Flaute auf dem US-Automarkt fallen weitere tausende Arbeitsplätze zum Opfer. Der amerikanische Branchenprimus General Motors (GM) will laut einem Zeitungsbericht 5.000 Angestellten-Jobs streichen, und der japanische Wettbewerber Nissan 1.200 Stellen in zwei US-Fabriken. Der amerikanische Automarkt ist unter dem Druck hoher Benzinpreise, der Kreditkrise und der schwachen Konjunktur seit Jahresbeginn um zehn Prozent geschrumpft. Der seit Jahren mit Milliardenverlusten kämpfende Opel-Mutterkonzern GM hatte vor zwei Wochen zusätzliche Kostensenkungen von rund 20 Prozent bei seinen in den USA noch verbliebenen 32.000 Angestellten angekündigt. So sollen zehn Milliarden Dollar eingespart werden. GM wolle den Abbau vorrangig über freiwillige Vereinbarungen wie Abfindungen und Vorruhestand erreichen, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch in seiner Onlineausgabe. Parallel verringert GM wie die US-Konkurrenten bereits seit Jahren die Zahl seiner Schichtarbeiter massiv. Das Europageschäft und die deutsche Tochter Opel sind von den neuen Sparplänen nach Aussagen des Konzerns ausgenommen. Angestellte und Schichtarbeiter zusammengerechnet zählte GM zuletzt weltweit 220.000 Beschäftigte, davon 55 500 in Europa. General Motors legt an diesem Freitag seine Halbjahreszahlen vor. Nissan: Besserverdiener sollen gehen Nissan wolle sich in zwei Werken im US-Bundesstaat Tennessee über drei Jahre von 1.200 Mitarbeitern trennen, schrieb das "Wall Street Journal". Das Unternehmen bot am Mittwoch den 6.600 Beschäftigten in den Fabriken Abfindungen von bis zu 125.000 Dollar an. Der Zeitung zufolge gehe es dabei vor allem darum, teurere Beschäftigte durch günstigere zu ersetzen. US-Angestellte von Nissan könnten derzeit bis zu knapp 25 Dollar pro Stunde verdienen. Dagegen liege bei heute in der US-Branche üblichen neuen Verträgen der Lohn nur noch bei 14 Dollar in der Stunde. (dpa)
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(Foto: General Motors)
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