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GM erachtet seine Aktien nach dem Insolvenzverfahren selbst unter optimistischsten Annahmen als wertlos.
"Penny stock"
GM warnt Aktien-Spekulanten vor Totalverlust
Der ums Überleben kämpfende US-Autobauer General Motors (GM) hat alle noch bestehenden Aktionäre eindringlich vor dem Totalverlust ihrer Anteile gewarnt. Die Papiere hätten nach dem aktuellen Insolvenzverfahren selbst unter optimistischsten Annahmen keinen Wert mehr, teilte der Konzern am Mittwoch in Detroit mit. Bei der zur Rettung geplanten weitgehenden Verstaatlichung der bisherigen Opel-Mutter sollen die bisherigen Anteilseigner leer ausgehen. Anlass der Warnung: Die GM-Aktie wird dem Unternehmen zufolge noch immer in auffallend großem Umfang gehandelt – zuletzt zu Preisen von rund einem Dollar und mehr. Nach Einschätzung von Börsianern setzen vor allem Spekulanten auf kurzfristige Gewinne durch Kursschwankungen. Die GM-Führung hatte ihre eigenen Aktien bereits vor längerem in großem Stil abgestoßen (wir berichteten). Unterdessen droht dem Autobauer bei seiner Rettung die Zeit davon zu laufen. Die entscheidende Anhörung vor dem Insolvenzgericht in New York gerät zur Marathonsitzung. Sie musste am Donnerstag wegen einer Flut von Einwänden bereits den dritten Tag in Folge fortgesetzt werden. Die US-Regierung hat für die geplante weitgehende Verstaatlichung ein Ultimatum bis Ende nächster Woche gesetzt. Schneller Ausstieg der US-Regierung Die US-Regierung will nach der Übernahme der GM-Mehrheit möglichst rasch wieder schrittweise bei der bisherigen Opel-Mutter aussteigen, machte sie am Mittwoch vor dem Insolvenzgericht klar. Bereits im nächsten Jahr solle der neue GM-Konzern wieder an die Börse gehen. Die USA und Kanada wollen mit gemeinsam 72 Prozent die Mehrheit übernehmen. 17,5 Prozent soll die Autogewerkschaft UAW bekommen für Zugeständnisse bei der Krankenversicherung für Betriebsrentner. Die restlichen rund zehn Prozent sind für Gläubiger im Gegenzug für einen milliardenschweren Schuldenverzicht vorgesehen. Einigen von ihnen ist dies zu wenig. Sie blockieren den Sanierungsplan bislang. (dpa)
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(Foto: GM/Pixelio.de/AHO-Montage)
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