Mittwoch, 23.05.2012
19.02.2009
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Entwarnung

GM will keine Opel-Werke schließen

Die rund 25.000 Opel-Mitarbeiter in Deutschland können neue Hoffnung schöpfen. General Motors (GM) hat bislang keine Pläne, Opel-Standorte in Deutschland dicht zu machen. "Es gibt keine Entscheidung zur Schließung von Standorten in Deutschland, auch nicht Bochum", sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) am Mittwoch in Detroit nach einem Gespräch mit GM-Chef Rick Wagoner. GM Europe werde nach dem Willen der Konzernspitze in den kommenden Wochen einen Sanierungsplan ausarbeiten. "Es ist uns ein Stein vom Herzen gefallen", sagte Rüttgers. "Das ist wichtig für die Mitarbeiter und ihre Familien", sagte er. Er habe deutlich machen können, dass Voraussetzung für eine Staatshilfe der Erhalt der deutschen Werke sei, betonte Rüttgers. Nordrhein-Westfalens IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard, der an dem Gespräch teilgenommen hatte, zeigte sich ebenfalls zufrieden. "Wagoner ist offen für eine Beteiligung Dritter und eine Herauslösung von Opel", sagte er. Wagoner selbst wollte nach dem Gespräch nicht vor die Presse treten. Er habe aber die Arbeit und den Einsatz der deutschen Opel-Standorte gelobt, so Rüttgers. SPD-Parteichef Franz Müntefering sagte nach Gesprächen mit EU-Industriekommissar Günter Verheugen in Brüssel, zunächst müsse man die Entwicklung beim Mutterkonzern abwarten. "Die erste, ganz wichtige Entscheidung wird in den USA zu fallen haben", betonte er. "Ob es eine Separierung von Opel in Europa geben kann, wird erst danach zu klären sein."

 

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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

23. Februar 2009 15:10
eifelbaer meint:
Wie Blauäugig muss man sein??

Herr Rüttgers, in allen Ehren, kennen Sie die amerikanische Denkweise?
Ich sag es auf Kölsch: Erst am kumme losse!!
Unsere Politiker: Mache Reise nach USA, Steuerzahler zahlt, war schön, Ergebnis: Habe gesproche' und nix erhalte!!

Danke, D...


19. Februar 2009 19:07
Torsten Urbschat meint:
Genau genommen scheint ja geradezu in Segen zu sein, diese Finanzkrise für die Befreiung Opels von GM.
Bis zu dem Zeitpunkt der Einsetzung von Herrn Forster war Opel doch nur ein Durchgangslager für mehr oder weniger begabte Manger aus den USA, die sich über die Bedürfnisse des europäischen Marktes und seiner Kunden herzlich wenig kümmerten.
Für meine Mitarbeiter und auf Unternehmer Treffen, habe ich schon immer auf die Fallstudie Opel hingewiesen, wie man ohne Not, eine Firma durch politische Fehlentscheidungen in seiner Modell und Einkaufspolitik ruinieren kann und Marktanteile wegwürft. Die Überheblichkeit bestimmter Ex US-Opel-Vorstände, die wieder besserem Wissen Ihrer deutschen Mitarbeiter, zum Ende der 80iger Jahre, aus Opel einen Kleinstwagenhersteller machen wollten, weil Sie der Meinung waren das nur Volumen und Masse zählt, nicht aber Qualität ,Design und technische Kompetenz in Form von attraktiven Fahrzeugen in der Mittel- Ober- und Luxusklasse. Wo gab es denn jemals einen Hersteller der solche Erfolgsmodelle wie den Opel GT, Calibra und Monza, Frontera als Volumen stärkste Fahrzeuggattung in ihrem Segment im Markt einfach sterben ließen? Oder ihre Luxus- und Operklasse Fahrzeuge, Diplomat und Senator und Omega verschwinden ließen oder diese zuletzt auch nur halbherzig durch den Markt schoben, weil man in Amerika der Meinung war das diese Fahrzeuge nicht von Nöten wären. Was hat man da an Marktanteilen und Reputation verloren!
Die Herren aus den USA hatten wohl noch nie etwas von Generationsbindung gehört, treuere und bessere Kunden sind auch bei den besten Marketing Gags nicht zu bekommen, vor allem nicht so günstig. Man kann kleine Autos letztendlich nur gut und hochpreisig verkaufen, wenn man im oberen Preissegment sehr gut vertreten ist, denn nur dann hat der Kleinwagenkunde mit dem Kauf seines Wagens, den Glanz des Großen und die Chance bei seinem persönlichen sozialen Aufstieg auch innerhalb einer Marke, mit der er zufrieden ist, wo seine Eltern schon zufrieden waren, bei dieser zu bleiben und ist nicht gezwungen zu die Marke zu wechseln, um seinem erreichten Status entsprechend befriedigt zu werden.
Also es kann für Opel mit der europäischen Führung wie sie derzeit besteht nur besser werden, nur sollte man sich tunlichst davor hüten Asiaten mit ins Boot zu nehmen, was daraus entsteht konnte man ja gut bei Siemens / BenQ sehen.
Es gibt genug deutsche Hersteller die lieber darauf verzichten sollten eine A,B und C Klasse zu bauen um selber wieder mehr Glanz zu kommen, es also Opel überlasen , die aber Ihrerseits wieder Opel ermöglichen könnten, das Duell Diplomat ,S-klasse als technische Synergien entstehen zu lassen und hier in Europa wohl einen sehr großen Markt abdecken würden. Wer damit als Partner gemeint ist liebe Leser darf sich ein Jeder selber denken.
In diesem Sinne Ihr T.U

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