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Fass ohne Boden: US-Medien zufolge braucht GMAC weitere Staatsgelder zum Überleben.
US-Medien
GMAC steht vor dritter Finanzspritze
Der Autofinanzierer GMAC braucht zum Überleben offenbar seine bereits dritte Milliardenspritze vom Staat. Im Gespräch sind laut US-Medien nochmals 2,8 bis 5,6 Milliarden Dollar. Die Regierung sieht GMAC als überlebenswichtig für Amerikas Autobranche an. Der Staat pumpte bisher schon 12,5 Milliarden Dollar in den Auto- und Hausfinanzierer. Seit 2006 gehört GMAC mehrheitlich dem Finanzinvestor Ceberus. General Motors (GM) und den US-Rivalen Chrysler ist GMAC aber nach wie vor ein wichtiger Finanzierer. Für eine neue Finanzspritze würde die US-Regierung Vorzugsaktien von GMAC bekommen, berichteten US-Medien am Mittwoch übereinstimmend unter Berufung auf Insider. Der Staat hält im Gegenzug für seine Hilfen bereits 35,4 Prozent an der verlustreichen Gesellschaft. Das US-Finanzministerium bestätigte die Gespräche grundsätzlich, machte aber keine Angaben zur Höhe der neuen Hilfen. Die staatliche Einlagensicherung FDIC habe zudem weitere Garantien für GMAC-Schulden von 2,9 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt, so das "Wall Street Journal". GMAC hat in sieben der vergangenen acht Quartale rote Zahlen geschrieben. Seine neuesten Ergebnisse will das Unternehmen am Mittwoch kommender Woche vorlegen. (dpa)
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