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Die Stimmrechtsmehrheit bei Scania lässt sich VW 2,8 Milliarden Euro kosten.
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Grünes Licht für Scania-Mehrheit
Die Übernahme des schwedischen Lastwagenbauers Scania durch Volkswagen ist perfekt. Alle kartellrechtlichen Genehmigungen aus mehreren Ländern lägen nun vor, teilte VW am Donnerstag in Wolfsburg mit. Der Mehrheitserwerb solle voraussichtlich am 22. Juli vollzogen werden. "Wir freuen uns, dass Scania nun die neunte starke Marke im Konzern unter dem Dach von Europas größtem Automobilhersteller wird", sagte VW-Chef Martin Winterkorn. Er versicherte zugleich: "Wie alle unsere Konzernmarken wird Scania seinen eigenen Firmensitz, seine eigene Kultur und sein eigenes Profil behalten." VW hatte sich Anfang März mit dem zweiten Scania-Großaktionär Wallenberg geeinigt, für 2,8 Milliarden Euro dessen 30-Prozent-Paket zu übernehmen. Der Anteil von VW steigt dadurch von 38,0 auf 68,6 Prozent der Stimmrechte. Weitere 17 Prozent hält der Nutzfahrzeugbauer MAN, bei dem VW mit fast 30 Prozent ebenfalls größter Anteilseigner ist. Die EU-Kommission hatte den Plänen bereits Mitte Juni zugestimmt. Für den VW-Konzern ist die Übernahme eine entscheidende Weichenstellung. Vorausgegangen waren monatelange Verhandlungen hinter verschlossenen Türen, nachdem zuvor ein Übernahmeversuch bei Scania durch den deutschen Konkurrenten MAN von dem Großaktionär Wallenberg erfolgreich abgewehrt worden war. Trotz der Versicherungen von VW, Scania als selbstständiges Unternehmen zu erhalten, wird in der Branche langfristig eine Lkw-Dreierallianz von Scania, MAN und dem Schwer-Lkw-Geschäft von VW in Brasilien für möglich gehalten. VW-Patriarch Ferdinand Piëch galt lange als treibende Kraft für ein solches Bündnis. (dpa)
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(Foto: Jochen Luebke/ ddp)
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