Freitag, 25.05.2012
16.01.2009
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Verschrottungsprämie

Gute Chancen zum Abverkauf

Nach Einschätzung des GW-Experten Friedrich Arbeiter ist die Verschrottungsprämie für den Handel kein "Selbstläufer". Die jetzt bekannt gewordenen Details zur Prämienaktion böten aber gute Chancen für die Autohäuser, sagte Arbeiter am Freitag im Gespräch mit AUTOHAUS Online. So habe der Kfz-Handel nun die Gelegenheit, seinen schwierigen Bestand an höchstens einjährigen Vorführwagen abzubauen. Zudem gebe es viele Möglichkeiten, in Deutschland und im Umland zusätzliche neue Autos einzukaufen. "Je günstiger die Preisgestaltung, umso mehr wird verkauft werden", so der Autofachmann. Arbeiter wies außerdem darauf hin, dass Werksangehörigenfahrzeuge und Ex-Mietfahrzeuge nicht unter die Prämie fallen, denn nach der sehr engen Definition von Jahreswagen, die die Bundesregierung zugrunde legt, darf ein Jahreswagen nur auf einen Kfz-Händler oder einen Kfz-Hersteller zugelassen sein, d.h. es darf keine anderen Eintragungen in den Papieren geben. Das allerdings bevorzuge tendenziell die Hersteller mit Produktionsstandort in Deutschland, so Arbeiter, denn diese können nun die Händler schnell mit Werkswagen versorgen und Bestände abbauen. Dies gelte auch für Hersteller in benachbarten Ländern. (se)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

17. Januar 2009 10:13
W. Burgmeier meint:
Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, heißt das, daß auch ein
Renault z.B. der in Frankreich auf das Werk oder einem Händler zuge-
lassen war unter die Begünstigungen fällt !


17. Januar 2009 00:59
@car meint:
Danke an Berlin! Ich halte die Verschrottungsprämie für ein sehr gutes Absatzinstrument. Anfang der 90er Jahre hat das schon einmal Fzg. ohne Kat von der Straße gebracht und erfolgreich für den Abverkauf gesorgt. Wichtig ist, dass der Handel es dem Kunden verständlich rüberbingt und sich entsprechende Programme dazu einfallen läßt. Eine Frage noch an unsere Kanzlerin. Nehmen wir einmal an, dass jeder Hdl. 20 Fzg. im Monat verschrottet. Das bedeutet eine Vorlage von jedem Hdl. von 50.000,-- Euro pro Monat. Wie schnell erhält der Handler dann sein Geld? Gibt es genügend Sachbearbeiter die schnell und unbürokratisch auszahlen? Viele Hdl. sind nicht in der Lage z.B. 8 Wochen = 100.000,-- Euro vorzufinanzieren. Also liebe Hdl. ergreift die Chance in der Hoffnung auf schnelle und unbürokratische Auszahlung.

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