Freitag, 25.05.2012
01.10.2008
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Studie

Gute Verkäufer wichtiger als Hochglanzfassaden

Deutsche Verbraucher sind mit der Beratung und der Angebotsgestaltung in Autohäusern unzufrieden und würden sich kompetentere Verkäufer wünschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Accenture. Die Bemühung der Hersteller durch edle Showrooms zu überzeugen begrüßen die Kunden zwar, zum Kauf animieren sie jedoch nicht. Laut Studie achten Kunden bei der Auswahl eines Autohauses vor allem darauf, dass ihre persönlichen Bedürfnisse bei der Angebotsgestaltung berücksichtigt werden und dass das Angebot transparent und preislich schlüssig gestaltet ist. Zudem sei das Detailwissen des Verkäufers entscheidend. Gerade bei den Faktoren Beratung und Angebotsgestaltung stellen die Kunden besonders hohe Anforderungen an die Autohäuser. Laut Studie erwarten 90 Prozent der befragten Verbraucher ein Angebot, das auf ihre persönlichen Anforderungen abgestimmt ist – 77 Prozent hätten es bekommen. Hochglanzfassaden ohne Wirkung Nach Ansicht von Andreas Baier, Geschäftsführer im Bereich Automobilwirtschaft bei Accenture und Initiator der Studie tritt ein guter Verkäufer als Problemlöser und Dienstleister auf. In der Vergangenheit hätten sich viele Händler und Hersteller auf harte Standards wie Hochglanzfassaden und repräsentative Geschäftsräume konzentriert. Weiche Faktoren wie das Einfühlungsvermögen der Verkäufer und deren detailliertes Produktwissen wurden dagegen vernachlässigt. Im Ergebnis seien die Kunden zwar mit dem Erscheinungsbild der Autohäuser überdurchschnittlich zufrieden, positive Folgen für das Geschäft blieben jedoch aus. "Viele Hersteller und Händler haben an den echten Erfolgsfaktoren vorbei investiert", schließt Andreas Baier. Sie müssten nun dringend die Betreuungsqualität im Verkaufsprozess verbessern.

// Lesen Sie weiter auf Seite 2: Händler asiatischer Marken mit Sympathiebonus

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

07. Juni 2009 21:33
J. Schütz meint:
um Artikel: Kudenorientierter Verkäufer meint:.....

Bin selbst seit 18 Jahren im Autoverkauf, seit ca. 15 Jahren bei BMW.
Dieser Artikel spricht genau der Realität !


26. November 2008 16:23
kwmobil meint:
AN DIE "KUNDIN":
LASSEN SIE MICH RATEN, SIE SIND EINE "BERATERIN" ODER AUS DEM öFFENTLICHEN DIENST, DENN SONST WÜßTEN SIE WAS ES WIRKLICH HEIßT EIN AUTO ZU VERKAUFEN!!!! DIESEN SPRUCH MIT DEN 3 ANGEBOTEN ... HAT DOCH JEDER VON EUCH IM HANDGEPÄCK! SORRY, ABER ....


05. November 2008 14:00
Kundenorientierter Verkäufer meint:
Es ist schon erstaunlich wie die Entwicklung des Autohandels sich in den letzten 20 Jahren verändert hat. Die Kompetenz, Freundlichkeit und das Einfühlungsvermögen auf den Kunden waren schon immer gefordert. Immer wieder kamen neue "Verkaufs-Gurus" in die Autohäuser, die neue "alte" Ideen einbringen, die dem Autohaus ein Vermögen kosten. Sicherlich hat die "Geiz ist geil Gesellschaft" das Verkaufen schwieriger gemacht. Es gibt immer wieder Kunden denen man mit zuvorkommender Bedienung und einem durchsichtigen Angebot trotzdem nicht gerecht wird. Diese folgen der Werbung und werden immer unzufrieden sein, weil die heutige Mediengestaltung Preise suggeriert, die in der Praxis nicht darstellbar ist. Diese Informationsvielfalt, gerade durch das Internet verwirrt den Kunden immer mehr. Durch unsere aktuellen Kundenzufriedenheitsphilosophien erziehen wir den Kunden in den letzten Jahr immer mehr dahin, das nur ein unzufriedener Kunde das maximale erreichen kann. Machen wir uns doch nichts vor, wir Verkäufer erinnern uns doch kaum noch an den unkomplizierten Kunden der das Autohaus alle 10 Jahre betritt und mit einer Fahrzeugbestellung mit 3 % Nachlass, nach einer halben Stunde dieses wieder verlässt. Diese aussterbende Rasse ist unser wichtigster Kunde. Zudem wird dieser wahrscheinlich in jeder Umfrage dem Verkäufer noch die besten Noten geben. Dagegen wird der schwierige Kunde, der nach 5 Vergleichsprobefahrten und nach zähesten Preisverhandlungen garantiert nie vergessen werden. Insbesondere wenn er nach Beschwerde bei der Geschäftleitung über den Verkauf noch eine Garantie- verlängerung oder Inspektionsgutschein erhält, um ja bei der für den Verkauf so wichtigen Zufriedenheitsbefragung das Kreuz an der richtigen Stelle zu setzen, wird man diesen Kunden mit vollen Namen für immer in Erinnerung behalten. Gerade diese Kunden (Insbesondere aus dem Premiumsegment) haben gelernt mit den neuen Verkaufsbedingungen und den Vorgaben durch die Hersteller bestens umzugehen und Nutzen diese zu Ihrem Vorteil immer mehr aus. Bei einem provisionsorientiertem Verkäufer wird der Kunde immer an erster Stelle stehen. Lediglich die Verkaufspolitik der Unternehmen und der Hersteller sowie das Klima im eigenem Unternehmen sind Stellschrauben, die Einen in so schwierigen Zeiten wie heute von der Konkurrenz abheben können.

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