Angesichts der Branchenkrise erwarten die deutschen Autohäuser im kommenden Jahr eine Zunahme der Insolvenzen im Kfz-Gewerbe. Das geht aus der aktuellen Händlerbefragung AUTOHAUS pulsSchlag hervor. Demnach glauben 93 Prozent der Befragten (Vorjahr: 73 Prozent), dass die Zahl der Firmenpleiten steigen wird. Vom Gegenteil ist lediglich ein Prozent überzeugt. Sechs Prozent sehen keine Änderung zu 2008. Die große Mehrheit der Händler (82 Prozent) macht die zu hohen Kosten dafür verantwortlich, dass Kfz-Betriebe in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Das sind drei Prozent mehr als vor einem Jahr. 78 Prozent (2007: 71 Prozent) sehen im schlechten Neuwagenverkauf die häufigste Ursache für eine Insolvenz. Als weitere Gründe werden das schwache Servicegeschäft (36 Prozent) und die mangelnde Qualifikation des Managements (34 Prozent) angeführt (Mehrfachnennungen möglich). (AH) Mehr Infos zum AUTOHAUS pulsSchlag: http://www.autohaus.de/pulsschlag
Befragung: Händler rechnen mit mehr Pleiten
Neun von zehn Autohäusern gehen im kommenden Jahr von einer Zunahme der Insolvenzen im Kfz-Gewerbe aus. Als häufigste Gründe werden die zu hohen Kosten sowie das schlechte Neuwagengeschäft genannt.
Olaf