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Treuhandfonds
Händler will Saab retten
Der Saab-Handelspartner Mobilforum Dresden will mit weltweiter Hilfe den insolventen schwedischen Autobauer retten. Wie das Autohaus am Freitag mitteilte, wurde dafür der Verein "Rescue Saab e.V." gegründet und die Website www.rescue-saab.com (online ab 21. Februar) entworfen. Mit der Einzahlung einer Aufnahmegebühr von 50 bis 500 Euro kann laut Mobilforum-Geschäftsführer Tobias Kaboth jedermann Vereinsmitglied werden. Bei einem späteren Kauf des Unternehmens Saab werde jedes Vereinsmitglied Aktionär: Je nach Höhe der Einzahlung erhalte man Optionsscheine. Zur geplanten Abwicklung sagte Kaboth: "Alles wird notariell beglaubigt sowie treuhänderisch verwaltet. Rechtsanwalt Martin Adam (BSK Dresden) und Unternehmensberater Mathias Oldenburg stellen den rechtlichen Hintergrund. Sollte die Idee scheitern und die eingezahlte Summe für den Kauf nicht reichen, erhält ausnahmslos jeder sein Geld zurück." Obwohl die Idee "irrwitzig" klinge, seien bereits erste Zusprüche eingegangen. "Mehrfach haben bei uns Kunden angerufen und angeboten, Geld für Saab zu spenden. Daraus ist die Idee für den Verein entstanden", sagte Kaboth gegenüber AUTOHAUS Online. Man wolle dem Niedergang von Saab nicht tatenlos zusehen. Mit dem gesammelten Geld bei Saab einzusteigen sei durchaus realistisch. So könne der Verein einen zukünftigen Investor mit dem eingenommenen Geld oder mit dem Feedback der treuen Saab-Klientel unterstützen. "Warum sollte sich ein Investor nicht über Geld von den Kunden freuen?", so Kapoth. Der Verein will zusätzlich prominente Saab-Fahrer wie Stefan Raab, Bastian Pastewka, Bill Gates, Steven King oder Jay Leno um Unterstützung bitten. (se)
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