27.10.2008
Frage der Woche

Handel baut auf Hersteller-Hilfe

Angesichts der angespannten Lage im Handel bietet nach VW nun auch Mercedes-Benz seinen Händlern ein konkretes Hilfsprogramm an. In der vergangenen Woche fragte AUTOHAUS Online seine Leser: Befürworten Sie diese Entwicklung?

Das Votum der teilnehmenden Leser fiel eindeutig aus: 77,4 Prozent begrüßen den Schritt der Hersteller. Sie sind der Meinung, ohne Hilfsprogramme des Herstellers kann der Handel nicht überleben.

Rund 20 Prozent der Teilnehmer vertreten die gegenteilige Meinung. Ihrer Ansicht nach ist jeder Händler unternehmerisch selbst verantwortlich – auch in Krisenzeiten. Knapp drei Prozent der insgesamt rund 1.600 Stimmen hatten keine Meinung zum Thema. (AH)

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Diskutieren Sie mit den Lesern von AUTOHAUS Online und schicken Sie uns Ihren Kommentar. Sie finden die Funktion dazu unter diesem Artikel.

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

20. Januar 2009 07:13
Lothar Heydasch meint:
Nicht nur die Hersteller sind gefragt,sondern auch die Hersteller Banken. Hier werden in Zeiten der Krise, Linien gekürzt und somit bleibt dem handel keine Möglichkeit zu aggieren sondern nur noch zu reagieren. Die Hausbanken machen auch dicht und somit ist der Händerler nicht mehr fähig zu handeln.
Da muss dringend was getan werden!


29. Oktober 2008 11:49
HR meint:
Das ruinöse Rabattniveau liegt sicher nicht daran, dass Händler mit Rabatten haussieren gehen und es schon reichen würde wenn "man sich zusammenrauft". Unterschiedliche Verkaufsunterstützungsmaßnahmen und dann noch die Effekthascherei der Medien nach hohen Rabatten, verhindern gemeinsame Wege.
Warum der Handel dringend Unterstützung der Hersteller braucht, was meine Meinung ist, ist auch der Grund, dass man jahrelang viel zu hohe Investitionen bei ständig sinkenden Erträgen eingefordert hat und dadurch die Eigenkapitaldecke eines jeden Handelsbetriebes vernichtet hat. Investitionen vor allem in Standards ohne jeglichen ROI!!!!!!!!!!Dem Kunden ist es letztendlich nämlich völlig egal, ob er auf Holzboden oder hellen oder dunklen Fliesen zu seinem Verkäufer oder Serviceberater läuft. Er will gut und günstig und zuverlässig bedient werden!!!! Darüber sollten die Hersteller nun nachdenken und von völlig irrelevanten Standard- oder Abnahmeforderungen absehen. Lagerfahrzeuge müssen beim Hersteller sehen und nicht vom Handel teuer finanziert werden. Dies allein wäre schon eine große Unterstützung.


28. Oktober 2008 13:59
unbekannt meint:
Die Krux liegt wirklich nur beim Handel! Gibt er weniger Nachlass, so werden die Hersteller über kurz oder lang die Margen kürzen. Reicht er es durch wird sich an seinem Status nichts ändern.

Nicht der Hersteller gibt d´den Weg vor, sondern die Händler. Das muss aber zuallerst der Handel begreifen!

Wenn es dem Hersteller so leicht fiele, neue Händler in der MArktbeobachtung zu finden, dann wäre doch so mancher Händler gar nicht mehr da!

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