Freitag, 25.05.2012
29.08.2008
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Werkstattausrüstung

Handel zeigt sich investitionsfreudig

Der Verkauf schwächelt, aber der Service ist laut der Händlerbefragung AUTOHAUS pulsSchlag weiterhin eine feste Bank. Trotz des rückläufigen Markts konnte der Fabrikatshandel seine Marktführerschaft laut DAT-Report 2008 zu Ungunsten der Freien Werkstätten im vergangenen Jahr ausbauen. Damit das auch so bleibt, sind Investitionen in die Ausrüstung gefragt. Der Befragung zufolge wollen fast 40 Prozent der Händler in den kommenden sechs Monaten im Schnitt 34.000 Euro für neue Werkstattausrüstung ausgeben. Dieser Anteil ist im Premiumbereich deutlich höher: Hier will mehr als die Hälfte (52 Prozent) ihre Werkstattausrüstung auf den neuesten Stand bringen. Übrigens: Mit der Qualität der Ausrüstung sind 95 Prozent der pulsSchlag-Teilnehmer (sehr) zufrieden. Gerade die Investitionsfreude des Handels dürfte die Aussteller der Automechanika 2008 beglücken. Wie bereits berichtet, hat jeder zweite deutsche Autohändler einen Besuch der weltgrößten Werkstatt- und Teilemesse im September fest eingeplant. Im Vordergrund steht dabei die Information über neue Produkte, Entwicklungen und Dienstleistungen. Danach kommen für die Befragten der Austausch mit den Branchenkollegen sowie der Einkauf von Produkten und Services. (AH) Weitere Details sind unten in der Downloadbox abrufbar. Infos zum AUTOHAUS pulsSchlag erhalten Sie HIER.

 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

02. September 2008 13:12
Der Besserwisser meint:
Investitionsfreudig? Mal vorausgesetzt, diese Umfrage würde die Realität widerspiegeln, offenbart sie die mangelnden kaufmännischen Fähigkeiten im Management vieler deutscher Autohäuser. Werfen Sie mal einen Blick auf die DMS- und Buchhaltungsysteme vieler Vertragshändler.
Da wird mit Systemen gearbeitet, die vor 20 oder mehr Jahren aktuell waren und zwar noch funktionieren, aber in vielerlei Hinsicht nicht mehr heutigen Erfordernissen entsprechen (inkl. gesetzlichen Anforderungen). Viele derjenigen, die hier mit Investitionsfreudigkeit glänzen, wissen unterjährig nicht, wo ihre Betriebe zahlenmäßig stehen. Sprich: Ob sie überhaupt das Geld für diese Investments haben. Traurig , aber wahr.

Und es zeigt sich das alte Schema: Die Bereitschaft, in Werkstattequipment zu investieren, ist immer schnell vorhanden. Aber die Steuerungs- und Controllinginstrumente up to date zu halten, ist nur Nebensache, wenn überhaput. Die gerade in letzter Zeit immer wieder gehörte und gelesene These, daß künftig nur die sich im Markt behaupten werden, die ihre Betriebe professionell führen, ist offensichtlich nur bei einer Minderheit angekommen, geschweige denn umgesetzt.

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