Beim Autobauer Daimler gibt es trotz eines erneuten Absatzrückgangs im Mai in der Pkw-Sparte erstmals seit Monaten einen Hoffnungsschimmer. Die Talfahrt der Stuttgarter verlangsamte sich spürbar. Insgesamt wurden mit weltweit 97.300 Fahrzeugen der Marken Mercedes-Benz, AMG, smart und Maybach 12,4 Prozent weniger verkauft als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Montag in Stuttgart mitteilte. Damit hat sich der Absatzrückgang im Vergleich zum April fast halbiert. Das mit Abstand dickste Plus gab es auch im Mai in China. Dort legten die Verkäufe um 67,5 Prozent auf 5.500 Wagen zu. Düster sieht es dagegen nach wie vor in den USA aus. Dort brach der Absatz erneut um 33,4 Prozent auf 16.300 Fahrzeuge ein. Auch in Japan gab es ein Minus um 31,8 Prozent auf 1.700 verkaufte Autos. Weltweit setzte Daimler von der Kernmarke Mercedes-Benz mit 86.300 Wagen 12,1 Prozent weniger ab. Besonders herbe Einbußen gab es beim Smart: Von dem Kleinwagen gingen 11.000 Stück an die Käufer, ein Minus von 14,9 Prozent. Insgesamt haben die Schwaben nun nach fünf Monaten im laufenden Jahr gut ein Fünftel weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Der Absatz ging auf 433.100 Einheiten zurück. Kleine Modelle legen zu Für Wachstum in Deutschland sorgten im Mai vor allem die neue E-Klasse sowie die kleineren Modelle A- und B-Klasse, wie Vertriebschef Klaus Maier mitteilte. Bei der A-Klasse legten die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent auf 5.300 Fahrzeuge zu, bei der B- Klasse gab es ein Plus von 27 Prozent auf 3.900 Wagen.
Premium-Bilanzen: Hoffnungsschimmer für Daimler
Der Stuttgarter Autobauer konnte den Absatzrückgang in der Pkw-Sparte deutlich abbremsen. Insgesamt wurden weltweit 97.300 Fahrzeugen der Konzernmarken verkauft. Audi und BMW leiden weiter unter Absatzschwäche.