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Deutsche Autofahrer haben in den vergangenen zwölf Monaten wegen höherer Spritpreise deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.
ADAC-Statistik
Hohe Spritpreise treiben Autokosten
Die Autofahrer in Deutschland haben in den vergangenen zwölf Monaten wegen drastisch höherer Spritpreise deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Wie der Autoclub ADAC am Dienstag mitteilte, stiegen die Kosten für die Anschaffung und den Unterhalt eines Autos zwischen März 2009 und März 2010 um 5,8 Prozent. Dagegen habe die allgemeine Teuerungsrate im gleichen Zeitraum nur bei 1,1 Prozent gelegen.
Grund für den deutlichen Anstieg seien vor allem die höheren Spritpreise, die binnen Jahresfrist um 19,4 Prozent zulegten. Gedämpft wurde der Kostenanstieg etwas durch die um 0,2 Prozent niedrigeren Anschaffungskosten. Die Kosten für Ersatzteile und Zubehör seien um 1,2 Prozent gestiegen.
Damit liege der Autokosten-Index nun bei 111,5 Punkten (Basisjahr 2005 = 100), hieß es. Der ADAC veröffentlicht den Index vierteljährlich gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt. (dpa)
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(Foto: ADAC)
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