Donnerstag, 24.05.2012
13.04.2010
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ADAC-Statistik

Hohe Spritpreise treiben Autokosten

Die Autofahrer in Deutschland haben in den vergangenen zwölf Monaten wegen drastisch höherer Spritpreise deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Wie der Autoclub ADAC am Dienstag mitteilte, stiegen die Kosten für die Anschaffung und den Unterhalt eines Autos zwischen März 2009 und März 2010 um 5,8 Prozent. Dagegen habe die allgemeine Teuerungsrate im gleichen Zeitraum nur bei 1,1 Prozent gelegen.

Grund für den deutlichen Anstieg seien vor allem die höheren Spritpreise, die binnen Jahresfrist um 19,4 Prozent zulegten. Gedämpft wurde der Kostenanstieg etwas durch die um 0,2 Prozent niedrigeren Anschaffungskosten. Die Kosten für Ersatzteile und Zubehör seien um 1,2 Prozent gestiegen.

Damit liege der Autokosten-Index nun bei 111,5 Punkten (Basisjahr 2005 = 100), hieß es. Der ADAC veröffentlicht den Index vierteljährlich gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt. (dpa)

 
 
 
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KOMMENTARE ZUM ARTIKEL

14. April 2010 08:05
Dieter M. Hölzel meint:
Der ADAC ist als Automobilclub hervorragend aufgestellt und vertritt
seine Mitglieder sehr gut. Besonders der Auslandskrankenschutz / Rück-
holung aus aller Welt ist eine tolle Einrichtung, die ich selbst in
Spanien mit einem Rettungsflug nach Deutschland erlebt habe. Soweit des Lobes genug, wenn es um die Spritpreise geht. Diese Diskussion ist
jährlich seit Jahren austauschbar, geändert hat sich dahingehend was,
dass die Spritpreise extrem steigen. Auch wenn der ADAC mit seinen
17 Millionen Mitgliedern einen Autofahrer - Boykott stets ablehnt, ist
es aber das e i n z i g e M i t t e l diesen Ölspekulanten beizu-
kommen, denn nur diese Sprache verstehn sie. Auch von der Regierung
kommen nur Lippenbekenntnisse,in Wahrheit kassiert und zockt der Staat
dabei kräftig mit ab. So ein Autofreies Wochenende und die Spritlager
laufen über, ergo, werden die Spritpreise gesenkt. Die Meinung des
ADAC mobil zu sein ist richtig, aber wenn sich die Menschen die Benzin
Preise nicht mehr leisten können, nützt die ganze Mobilität nichts
mehr.Der ADAC sollte mit gutem Beispiel voran gehen und zum Autofahrer
Streik aufrufen und damit auch im Sinne seiner Mitglieder handeln, ob
es dem Staat paßt oder nicht.Der ADAC sollte konsequent die Interessen
seiner Mitglieder vertreten und nicht die vom Steuer-und Abgabenstaat,
damit jetzt aktuell, anderen EU - Ländern aus deren Mißwirtschaft ge-
holfen wird.

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