Honda hat sein Absatzziel für den japanischen Heimatmarkt infrage gestellt. Dies berichtet die "Financial Times Deutschland" in ihrer Dienstagsausgabe. Eine entsprechende Warnung habe der Autokonzern am Montag herausgegeben. Das Geschäft sei im ersten Quartal so stark eingebrochen, dass Honda selbst bei einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte möglicherweise nicht in der Lage sei, das schlechte Ergebnis wettzumachen, wird Japan-Chef Koichi Kondo zitiert. Ein Ende der Krise auf dem Heimatmarkt sei nicht in Sicht. Im ersten Quartal war der Inlandsabsatz um rund 13 Prozent auf 194.510 Fahrzeuge gefallen (wir berichteten). Laut der Zeitung sei dies u.a. darauf zurückzuführen, dass der zuvor recht stabile Verkauf von Kleinstwagen um 25 Prozent eingebrochen war. Für dieses Jahr peilt der Autobauer einen Absatz von 690.000 Fahrzeugen auf dem Inlandsmarkt an. (ab)
Honda schwächelt auf dem Heimatmarkt
Japan-Chef stellt Absatzziel infrage / Kein Ende der Krise in Sicht