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Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück glaubt dass seine Marke auch künftig eigenständig bleibt.
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Hück verlangt Ende der Machtspiele um Porsche
Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück fordert ein Ende der Machtspiele im Ringen um die Zukunft des Sportwagenbauers und Volkswagen. Er appellierte an die Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, ihre Streitigkeiten beizulegen. Diese helfen keinem der beiden Hersteller, sagte Hück den "Stuttgarter Nachrichten" (Mittwochsausgabe). Konstruktive Gespräche über die Schaffung eines integrierten Automobilkonzerns hält der Betriebsratschef derzeit nicht für möglich. Im Kampf gegen eine Milliarden-Finanzierungslücke setzt Porsche voll auf die staatliche KfW. Nach dpa-Informationen haben die Gespräche Porsches mit den anderen Banken nicht zum Erfolg geführt. Die Entscheidung über den KfW-Kredit wird in den nächsten Wochen erwartet. Das Darlehen würde nach Angaben des Unternehmens mit dem 1,75-fachen Wert in VW-Aktien abgesichert. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) macht massiv Front gegen das Hilfegesuch der Stuttgarter bei der KfW. Er hatte gefordert, Porsche solle zur Lösung seiner Finanzprobleme lieber VW-Aktien verkaufen. Hück wies das zurück. Ein solcher Schritt würde auch VW schaden, sagte er. Porsche hält rund 51 Prozent der Anteile an Volkswagen. Bei der geplanten Übernahme haben die Stuttgarter einen Schuldenberg von neun Milliarden Euro angehäuft. Kritik an Piëchs Äußerungen zu Porsche Der Betriebsratschef kritisierte erneut die öffentlichen Äußerungen von Porsche-Miteigentümer und VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch zur finanziellen Lage des Sportwagenbauers. "Wenn uns einer verletzt - nicht mich persönlich, sondern meine Belegschaft -, dann fehlt das Vertrauen, und das muss erst wieder erarbeitet werden", sagte Hück dem Blatt. "Hier geht es um 11 000 Mitarbeiter, denen die Würde genommen wurde." Die Schulden werde Porsche "aus eigener Kraft" in den Griff bekommen, betonte der Betriebsratschef. Geld könnte beispielsweise ein Investor in die Kasse spülen. Die Eigentümer hätten ihre Bereitschaft hierfür signalisiert, sagte Hück. Derzeit verhandelt das Unternehmen mit dem Emirat Katar über einen Einstieg (wir berichteten). Nach dpa-Informationen könnte eine grundsätzliche Einigung bereits im Juni unter Dach und Fach sein. Hück sagte, er gehe davon aus, dass Porsche auch künftig eigenständig bleibe. "Porsche bleibt Porsche. Porsche braucht seine Identität." (dpa)
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(Foto: Michael Latz/ddp)
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