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Wieder schwere Geschütze: Porsche-Betriebsratschef Hück.
Mitbestimmungsstreit
Hück wirft Osterloh Machtstreben vor
Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück hat im Mitbestimmungs-Dauerkonflikt mit Volkswagen seinem VW-Kollegen Bernd Osterloh Machtstreben vorgeworfen. "Es geht nicht mehr um die Menschen, es geht um Macht", kritisierte Hück am Dienstag in Tübingen. Er werde in dem Konflikt jedoch nicht klein beigeben. Nach seinen Angaben war in dem Streit zeitweise jeden Kontakt zwischen ihm und Osterloh abgebrochen. Der Konflikt über die Mitbestimmung bei Porsche dauert bereits seit Monaten an. Nach der demnächst erwarteten Übernahme von VW durch Porsche sind die Wolfsburger Teil der Porsche-Holding. Nach letzten Angaben hält Porsche über 35 Prozent der Stimmrechte an VW. Die Mitbestimmungsvereinbarung bei dem Sportwagenbauer geht aus Sicht des VW-Betriebsrats zulasten der 28-mal größeren Belegschaft von Europa größtem Autobauer. Der stellvertretende VW-Betriebsratschef Bernd Wehlauer sagte zu der Hück-Kritik: "Das ist die schlechteste Mitbestimmungsvereinbarung, die uns als Gewerkschaftern jemals unter die Augen gekommen ist. Und dagegen wird der Konzernbetriebsrat mit Bernd Osterloh an der Spitze weiter kämpfen." Porsche "für schwierige Zeiten gewappnet" Zu der aktuellen Finanzkrise erklärte Hück, er erwarte keine nachhaltigen Auswirkungen für Porsche. Der Sportwagenbauer sei für schwierige Zeiten gewappnet. Porsche will am 26. November seine Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr 2007/2008 vorlegen. (dpa)
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(Foto: Porsche)
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