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Hummer-Verkauf auf der Kippe
Der Verkauf der amerikanischen Geländewagenmarke Hummer nach China droht zu platzen. Die Regierung in Peking habe die Erlaubnis für das Geschäft verweigert, schreibt die "Financial Times" am Dienstag. Experten vermuten, dass sich die Behörden vor allem am hohen Spritverbrauch der massigen Autos aus dem General Motors-Konzern stören. Dies widerspreche dem Ziel, die Umweltverschmutzung in China einzudämmen. Bereits während der Verhandlungen stand das Geschäft unter keinem guten Stern. Behördenvertreter zweifelten hinter vorgehaltener Hand daran, dass der Käufer Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co über die nötige Erfahrung verfüge, Hummer zu steuern. Das wenig bekannte Unternehmen verdient sein Geld mit dem Maschinenbau. General Motors (GM) und Sichuan Tengzhong hatten im Oktober vergangenen Jahres den Kauf verkündet (wir berichteten). Das Geschäft ist nach Medienberichten zwischen 150 und 200 Millionen Dollar schwer. Hummer brockte GM zuletzt Verluste ein, der Absatz war angesichts hoher Spritpreise und der Wirtschaftskrise eingebrochen. (dpa)
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(Foto: Hummer/Archiv/AHO-Montage)
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